NZD/USD fällt unter 0,5850, da US-Iran-Gespräche weiterhin unsicher bleiben

Quelle Fxstreet
  • NZD/USD gibt auf rund 0,5830 im asiatischen Handel am Mittwoch nach. 
  • Trump sagte, Verhandlungen zur Beendigung des Iran-Kriegs finden jetzt statt. 
  • RBNZ-Chefökonom Conway sieht wirtschaftliche Kapazitätsreserven als prägend für die Reaktion auf den Ölpreisschock. 

Das Paar NZD/USD verliert im asiatischen Handel am Mittwoch an Boden und notiert bei rund 0,5830. Das Paar gibt leicht nach, da Händler angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten Sicherheit im US-Dollar (USD) suchen. 

US-Präsident Donald Trump scheint entschlossen, eine Vereinbarung mit dem Iran zu erzielen, die auf die Beendigung der Feindseligkeiten im Nahen Osten abzielt. Der Iran deutete an, dass er es vorzieht, mit dem US-Vizepräsidenten JD Vance in etwaigen erneuten diplomatischen Gesprächen zu verhandeln, statt mit dem Sondergesandten Steve Witkoff oder Jared Kushner, was auf Vertrauensprobleme inmitten bereits fragiler Waffenstillstandsgespräche hinweist.

Ein israelischer Beamter erklärte, man halte es für unwahrscheinlich, dass der Iran den US-Forderungen in einer neuen Verhandlungsrunde zustimmen werde, die am 28. Februar mit dem Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran gescheitert war. Anzeichen für einen langwierigen Konflikt im Nahen Osten könnten den Greenback gegenüber dem neuseeländischen Dollar (NZD) stärken, während Hoffnungen auf einen US-Iran-Waffenstillstand den USD schwächen könnten. 

Der Chefökonom der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), Paul Conway, sagte, die Zentralbank sehe anhaltende Kapazitätsreserven in der Wirtschaft, die bestimmen werden, wie aggressiv sie auf die inflationsbedingten Nachwirkungen höherer Ölpreise reagiert. 

Fitch Ratings senkte am Freitag den Ausblick für Neuseelands (NZ) langfristiges Ausfallrating für Fremdwährungsschuldner (IDR) von stabil auf negativ und bestätigte das IDR bei „AA+“. In den Erklärungen wurde darauf hingewiesen, dass der Iran-Krieg Risiken für die Wirtschaft des Landes darstellt, angesichts seiner Abhängigkeit von Energieimporten.

Neuseeländischer Dollar - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.

Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.

Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.


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