GBP/USD stabilisiert sich nach moderaten Gewinnen in der vorherigen Sitzung und handelt während der asiatischen Stunden am Mittwoch um 1,3700. Die technische Analyse des Tages-Charts deutet auf eine potenzielle bärische Umkehr hin, da sich die Spanne verengt, was auf nachlassendes Käufermomentum innerhalb eines aufsteigenden Keilmusters hindeutet.
Der Neun-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 1,3678 liegt über dem 50-Tage EMA bei 1,3493, wobei der Preis über beiden liegt. Beide Durchschnitte steigen, was die Trendstärke verstärkt. Der Momentum-Indikator, der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) bei 61,75, bleibt über der 50-Mittellinie ohne überkaufte Werte und bestätigt das bullische Momentum.
Das GBP/USD-Paar könnte primären Widerstand bei 1,3869 finden, dem höchsten seit September 2021, erreicht am 27. Januar, gefolgt von der oberen Begrenzung des aufsteigenden Keils um 1,4010. Ein Durchbruch über den Keil könnte einen neuen Anstieg in Richtung 1,4248 eröffnen, dem höchsten seit April 2018.
Die unmittelbare Unterstützung wird am Neun-Tage EMA von 1,3678 gesehen, der mit der unteren Begrenzung des aufsteigenden Keils übereinstimmt. Ein Durchbruch unter den Keil würde eine bärische Tendenz hervorrufen und die Unterstützung des 50-Tage EMA bei 1,3493 freilegen, gefolgt von der Unterstützungsumkehrzone um 1,3350.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Das Pfund Sterling (GBP) ist die älteste Währung der Welt (886 n. Chr.) und die offizielle Währung des Vereinigten Königreichs. Es ist die am vierthäufigsten gehandelte Währungseinheit auf dem Devisenmarkt (FX) der Welt und macht 12 % aller Transaktionen aus, was durchschnittlich 630 Milliarden US-Dollar pro Tag entspricht. Die wichtigsten Währungspaare sind GBP/USD, auch bekannt als "Cable", das 11 % des FX-Handels ausmacht, GBP/JPY oder "Dragon", wie es von Händlern genannt wird (3 %) und EUR/GBP (2 %). Das Pfund Sterling wird von der Bank of England (BoE) ausgegeben.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des Britischen Pfunds beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Bank of England festgelegt wird. Die BoE richtet ihre Entscheidungen danach aus, ob sie ihr Hauptziel der „Preisstabilität“ – eine Inflationsrate von etwa 2 % – erreicht hat. Ihr wichtigstes Instrument ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Inflation zu hoch ist, wird die BoE versuchen, sie durch Zinserhöhungen zu dämpfen, was in der Regel positiv für das Pfund ist, da höhere Zinsen das Vereinigte Königreich für internationale Investoren attraktiver machen. Fällt die Inflation zu niedrig aus, deutet dies auf ein langsameres Wirtschaftswachstum hin, und die BoE könnte die Zinsen senken, um das Kreditangebot zu erhöhen und Investitionen anzuregen.
Wirtschaftsdaten sind zentrale Indikatoren für die Stärke der britischen Wirtschaft und beeinflussen maßgeblich den Wert des Pfund Sterling. Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), Einkaufsmanagerindizes (PMI) und Arbeitslosenzahlen geben Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung. Eine robuste Wirtschaft zieht ausländische Investitionen an und könnte die Bank of England (BoE) dazu bewegen, die Zinsen zu erhöhen, was das Pfund unterstützt. Schwächere Daten hingegen führen zu einem Abwärtstrend des Pfunds.
Für das britische Pfund ist die Handelsbilanz ein wichtiger Indikator. Sie misst den Unterschied zwischen den Einnahmen aus Exporten und den Ausgaben für Importe über einen bestimmten Zeitraum. Exportiert ein Land stark nachgefragte Güter, führt die höhere Nachfrage aus dem Ausland zu einer Stärkung der Währung. Eine positive Handelsbilanz stärkt das Pfund, während ein Defizit die Währung schwächt.