Silber-Rallye: Preis springt auf 87 Dollar – Drohnen-Zwischenfall schürt Angst
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Die Gegenbewegung: Nach dem historischen Crash nutzen Schnäppchenjäger die tiefen Kurse – Silber klettert auf 87,60 Dollar.
Der Auslöser: Der Abschuss einer iranischen Drohne durch das US-Militär treibt Anleger zurück in die "sicheren Häfen".
Der Dämpfer: Die Aussicht auf eine straffe Geldpolitik unter Kevin Warsh und höhere CME-Margen begrenzen die Euphorie.
Die Angst ist zurück am Markt, und sie treibt die Kurse. Nach der brutalen Korrektur der vergangenen Woche meldet sich Silber (XAG/USD) am Mittwoch im asiatischen Handel eindrucksvoll zurück. Das weiße Edelmetall kletterte in den Bereich von 87,60 US-Dollar. Doch die Erholung ist weniger fundamentaler Stärke als vielmehr der zugespitzten Sicherheitslage im Nahen Osten geschuldet.
Eskalation im Arabischen Meer
Auslöser für die plötzliche Flucht in Sachwerte sind Berichte der Nachrichtenagentur Reuters über einen militärischen Zwischenfall. Demnach hat das US-Militär eine iranische Drohne abgeschossen, die sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln im Arabischen Meer auf "aggressive Weise" genähert habe.
Parallel dazu verhärten sich die diplomatischen Fronten. Teheran fordert nun, die anstehenden Verhandlungen mit den USA in den Oman zu verlegen (statt in die Türkei) und thematisch strikt auf das Nukleardossier zu begrenzen. Die Warnung von US-Präsident Donald Trump fiel indes unmissverständlich aus: Angesichts der US-Kriegsschiffe auf dem Weg in die Region würden wahrscheinlich "schlimme Dinge" geschehen, sollte keine Einigung erzielt werden. Für Händler ist dies das klassische Signal, Risiken im Depot durch Edelmetalle abzusichern.
Geldpolitischer Gegenwind aus den USA
Dass die Silber-Bullen trotz dieser Steilvorlage nicht ungebremst durchstarten können, liegt an den massiven makroökonomischen Bremsklötzen. Die Nominierung von Kevin Warsh als Nachfolger von Fed-Chef Jerome Powell (ab Mai) hat die Markterwartungen gedreht. Warsh gilt als Verfechter hoher Zinsen zur Inflationsbekämpfung. Ein "Higher-for-longer"-Szenario stärkt den US-Dollar und macht den in Dollar notierten Rohstoff für internationale Käufer teurer.
Zudem wirken die technischen Nachwehen des Wochenendes nach: Die CME Group hat die Margenanforderungen (Margin Requirements) für Gold und Silber drastisch erhöht. Dieser regulatorische Eingriff zwang viele gehebelte Spekulanten zur sofortigen Liquidierung ihrer Positionen, um Nachschusspflichten zu bedienen – ein Faktor, der den Markt weiterhin volatil hält.
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