Gegen den Strom: WLFI, Cosmos und Jupiter trotzen dem Krypto-Ausverkauf
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Relative Stärke: Während der breite Markt korrigiert, verzeichnen World Liberty Financial, Cosmos und Jupiter leichte Gewinne.
Der Härtetest: Trotz der Erholung bleiben wichtige Widerstände (EMAs) unberührt – der übergeordnete Abwärtstrend ist noch nicht gebrochen.
Technische Hoffnung: Indikatoren wie MACD und RSI signalisieren bei allen drei Werten ein Nachlassen des Verkaufsdrucks.
Es sind die kleinen Lichtblicke in einem ansonsten trüben Marktumfeld. Während am Mittwoch ein breiter Ausverkauf den Kryptosektor belastet, stemmen sich drei Token erfolgreich gegen den negativen Trend: World Liberty Financial (WLFI), Cosmos (ATOM) und Jupiter (JUP). Doch Analysten warnen vor verfrühter Euphorie: Aus charttechnischer Sicht gleicht die aktuelle Bewegung eher einem vorsichtigen Luftholen als einer nachhaltigen Trendwende.
World Liberty Financial (WLFI): Zittern an der Unterstützungslinie

Der Token hält sich wacker über der Marke von 0,1300 US-Dollar und kann damit die Gewinne von rund 3 Prozent vom Vortag verteidigen. Doch die technische Lage bleibt fragil. Der Kurs notiert weiterhin unterhalb der entscheidenden gleitenden Durchschnitte: Die 50-Tage-Linie (EMA) bei 0,1552 US-Dollar und die 200-Tage-Linie bei 0,1589 US-Dollar fungieren als massiver Deckel, der den übergeordneten Abwärtstrend zementiert.
Ein Hoffnungsschimmer kommt von den Indikatoren: Der MACD signalisiert ein Abflachen des negativen Momentums, und das Histogramm zieht sich Richtung Nulllinie zusammen – ein Zeichen, dass den Bären langsam die Kraft ausgeht. Auch der RSI (Relative Strength Index) hat sich mit einem Wert von 34 aus dem überverkauften Bereich gelöst, bleibt aber noch unter der neutralen 50er-Marke.
Vorsicht: Rutscht WLFI unter die Unterstützung bei 0,1215 US-Dollar (Tief vom 18. Dezember), droht ein Abverkauf bis zum S1 Pivot Point bei 0,1062 US-Dollar.
Cosmos (ATOM): Erholung im Bärenmarkt-Korsett

Cosmos setzt seine kleine Erfolgsserie fort. Am Mittwoch kletterte der Kurs um weitere 2 Prozent und summiert damit die Erholung der letzten drei Tage auf über 8 Prozent.
Dennoch bleibt das "Big Picture" bärisch. ATOM handelt deutlich unter den fallenden 50-, 100- und 200-Tage-Linien (bei 2,283 $, 2,541 $bzw. 3,094$). Solange der Kurs nicht per Tagesschluss über den 50-Tage-EMA bei 2,283 US-Dollar springt, bleiben alle Erholungsversuche bloße Korrekturen im Abwärtstrend.
Auch hier zeigen die Oszillatoren eine Stabilisierung: Der RSI ist auf 42 gestiegen und deutet auf ein nachlassendes Abwärtsmomentum hin, ohne jedoch bereits ein klares Kaufsignal zu senden. Sollte der Verkaufsdruck zurückkehren, liegt der rettende Boden beim Dezember-Tief von 1,832 US-Dollar.
Jupiter (JUP): Kampf um das Momentum

Jupiter versucht, an die Gewinne des Vortages (+3 Prozent) anzuknüpfen und notiert am Mittwoch rund 1 Prozent im Plus. Doch die Hürden sind hoch: Der Kurs klebt unterhalb des 50-Tage-EMA bei 2,111 US-Dollar. Dieser gleitende Durchschnitt erweist sich als hartnäckiger Widerstand.
Für eine echte Trendwende müsste JUP diese Marke nachhaltig überwinden. Ein Erfolg würde den Weg zum R1 Pivot Point bei 0,2299 US-Dollar ebnen (Hinweis: Hier scheint im Originaltext ein Dezimalstellen-Sprung bei den Pivot-Punkten vorzuliegen, der Kontext deutet auf lokale Widerstände hin). Scheitern die Bullen hingegen, bleibt das Risiko eines Rückfalls auf das Tief vom 18. Dezember bei 0,1695 US-Dollar akut.
Positiv stimmt der MACD, dessen negatives Histogramm schrumpft, sowie der RSI, der mit 48 fast den neutralen Bereich erreicht hat.
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