Eskalation am Golf treibt Kurs Richtung 5.000 Dollar
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Militärischer Zwischenfall: Der Abschuss einer iranischen Drohne nahe der USS Abraham Lincoln lässt die Nachfrage nach "sicheren Häfen" sprunghaft ansteigen.
Diplomatisches Tauziehen: Iran stellt neue Bedingungen für Gespräche (Oman statt Türkei), was die Hoffnungen auf eine schnelle Einigung dämpft.
Der Bremsklotz: Trotz der Krisenstimmung deckelt die "falkenhafte" Haltung des designierten Fed-Chefs Kevin Warsh das Aufwärtspotenzial.
Die geopolitische Risikoprämie ist zurück im Goldpreis. Nach dem historischen Ausverkauf der Vorwoche melden sich die Käufer im asiatischen Handel am Mittwoch zurück und treiben das Edelmetall (XAU/USD) wieder in die Nähe der Marke von 4.985 US-Dollar. Auslöser für die Flucht in den "sicheren Hafen" ist eine gefährliche Zuspitzung der Sicherheitslage im Nahen Osten.
Drohnen-Abschuss im Arabischen Meer
Wie der US-Sender CNBC berichtet, hat das US-Militär eine iranische Drohne abgeschossen. Der unbemannte Flugkörper habe sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln im Arabischen Meer in "aggressiver Weise" genähert. Der Vorfall ereignet sich zu einem Zeitpunkt höchster Nervosität, da US-Präsident Donald Trump Berichten zufolge bereits militärische Optionen gegen Teheran abwägt.
Verschärft wird die Lage durch diplomatische Störmanöver. Teheran fordert nun, dass die für diese Woche geplanten Gespräche mit den USA nicht in der Türkei, sondern im Oman stattfinden sollen. Zudem solle der Fokus strikt auf das Nuklearthema begrenzt werden. Diese neuen Hürden komplizieren die ohnehin fragilen diplomatischen Bemühungen und schüren am Markt die Sorge vor einer weiteren Eskalationsspirale – das klassische Umfeld für steigende Goldpreise.
Geldpolitik als Gegenwind
Dass der Goldpreis trotz dieser Alarmstimmung nicht noch stärker explodiert, liegt an der Personalie Kevin Warsh. Die Nominierung des als "Falken" geltenden Finanzexperten für den Posten des Fed-Chefs wirkt als effektiver Deckel für das zinslose Edelmetall.
Investoren haben ihre Zinssenkungserwartungen spürbar zurückgeschraubt. Nach der Zinspause im Januar und dem "Warsh-Effekt" preisen die Märkte laut dem CME FedWatch Tool derzeit nur noch eine Wahrscheinlichkeit von knapp 66 Prozent für eine Zinssenkung im Juni ein. Dieses "Higher-for-longer"-Szenario stärkt den Dollar und bremst die Gold-Bullen aus, selbst wenn die Kanonen donnern.
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