EUR/JPY steigt, da das Wachstum in der Eurozone die Erwartungen übertrifft und die Inflation in Japan nachlässt

Quelle Fxstreet
  • EUR/JPY handelt am Freitag um 183,70 und wird von der anhaltenden Schwäche der japanischen Währung unterstützt.
  • Die Wachstumsdaten der Eurozone übertreffen die Erwartungen und stärken das Sentiment rund um die europäische Wirtschaft.
  • Langsame Inflation in Japan dämpft die Erwartungen an eine kurzfristige geldpolitische Straffung.

EUR/JPY handelt am Freitag zum Zeitpunkt der Erstellung bei 183,70, was einem Anstieg von 0,27 % im Tagesverlauf entspricht. Das Paar profitiert von einem relativ unterstützenden makroökonomischen Umfeld für den Euro (EUR), während der japanische Yen (JPY) unter Druck bleibt, nachdem die Inflationsdaten aus Tokio schwächer als erwartet ausgefallen sind.

In der Eurozone zeigen die vorläufigen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands, dass das Wachstum im vierten Quartal auf 0,3 % beschleunigt ist, nachdem es im vorherigen Quartal stagniert hatte und die Markterwartungen übertroffen hat. Im Jahresvergleich wuchs die deutsche Wirtschaft um 0,4 %, was eine allmähliche Verbesserung des wirtschaftlichen Momentums bestätigt. Auf Eurozonenebene wuchs die Wirtschaft ebenfalls um 0,3 % im Vergleich zum Vorquartal, was über dem Konsens von 0,2 % liegt, während das jährliche Wachstum bei 1,4 % liegt. In der Zwischenzeit fiel die Arbeitslosenquote im Dezember auf 6,2 %, was die Sicht auf einen widerstandsfähigen Arbeitsmarkt verstärkt.

Die jüngste Aufwertung des Euro weckt jedoch Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporte und der Abwärtsrisiken für die Inflation. Diese Sorgen haben zu den ersten Forderungen nach Zinssenkungen seit dem letzten Sommer innerhalb der Europäischen Zentralbank (EZB) geführt. Sollte sich dieses Narrativ unter den Entscheidungsträgern breiter durchsetzen, könnte es das Aufwärtspotenzial der Gemeinschaftswährung begrenzen. Die Anleger warten auch auf die vorläufigen Daten des harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) Deutschlands, die später am Tag veröffentlicht werden und einen monatlichen Rückgang zeigen sollen, was das Disinflationsnarrativ weiter stärken könnte.

Laut Analysten der Société Générale wird der Disinflationstrend voraussichtlich 2026 in der Eurozone dominieren, angetrieben von moderatem Lohnwachstum und günstigen Dynamiken auf den Rohstoffmärkten. Die Bank prognostiziert eine durchschnittliche Inflation von 1,7 % im Jahr 2026, nach 2,1 % im Jahr 2025, und hebt zweiseitige Risiken hervor, die mit Faktoren wie Überangebot aus China, Energiemärkten und Entwicklungen im Devisenbereich verbunden sind.

Auf der japanischen Seite wird der japanische Yen (JPY) durch schwächere Inflationsdaten aus Tokio belastet. Der Verbraucherpreisindex (VPI) fiel im Januar stark, was auf nachlassenden inflationsbedingten Druck durch die Nachfrage hinweist. Diese Entwicklung verringert die Dringlichkeit für die Bank of Japan (BoJ), die Geldpolitik nach ihrer jüngsten Zinserhöhung weiter zu straffen. Darüber hinaus belasten fiskalische und politische Bedenken, die insbesondere mit der wirtschaftlichen Haltung der Regierung und der bevorstehenden Neuwahl verbunden sind, weiterhin die japanische Währung.

Vor diesem Hintergrund unterstützt die Divergenz in den makroökonomischen Dynamiken zwischen einer leicht widerstandsfähigeren Eurozone und einem Japan, das mit einer sinkenden Inflation konfrontiert ist, weiterhin EUR/JPY, obwohl die Erwartungen hinsichtlich zukünftiger geldpolitischer Entscheidungen beider Zentralbanken ein wichtiger Fokus für die Märkte bleiben.

Euro - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Euro (EUR) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Euro war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.38% 0.44% 0.71% 0.33% 0.71% 0.43% 0.45%
EUR -0.38% 0.06% 0.31% -0.05% 0.33% 0.05% 0.06%
GBP -0.44% -0.06% 0.25% -0.11% 0.27% -0.00% 0.00%
JPY -0.71% -0.31% -0.25% -0.37% 0.00% -0.28% -0.26%
CAD -0.33% 0.05% 0.11% 0.37% 0.37% 0.09% 0.11%
AUD -0.71% -0.33% -0.27% -0.00% -0.37% -0.27% -0.26%
NZD -0.43% -0.05% 0.00% 0.28% -0.09% 0.27% 0.01%
CHF -0.45% -0.06% -0.01% 0.26% -0.11% 0.26% -0.01%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Euro aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als EUR (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silber nahe 109 Dollar: Shutdown-Risiko, Fed-Unsicherheit und Zollrhetorik stützen Safe-Haven-NachfrageSilber (XAG/USD) hält sich am Dienstag um $108.90 gestützt von Safe-Haven-Nachfrage vor der Fed-Entscheidung, wachsenden Shutdown-Risiken mit Frist 30. Januar sowie neuer Zollrhetorik (Südkorea 25% statt 15%, Kanada 100%).
Autor  Mitrade Team
Di. 27.Jan
Silber (XAG/USD) hält sich am Dienstag um $108.90 gestützt von Safe-Haven-Nachfrage vor der Fed-Entscheidung, wachsenden Shutdown-Risiken mit Frist 30. Januar sowie neuer Zollrhetorik (Südkorea 25% statt 15%, Kanada 100%).
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XRP wackelt erneut: Drei Signale, die den nächsten Rücksetzer auslösen könntenXRP stabilisiert sich am Montag nahe 1,90 US-Dollar nach dem Dip auf 1,81, doch sinkende XRPL-Aktivität (45.000), ein Einbruch profitabler Bestände (50,4%) und fallendes Open Interest (3,26 Mrd. USD) halten das Risiko einer Korrektur bis 1,61 US-Dollar hoch, während Widerstände bei 2,03/2,16/2,29 US-Dollar liegen.
Autor  Mitrade Team
Di. 27.Jan
XRP stabilisiert sich am Montag nahe 1,90 US-Dollar nach dem Dip auf 1,81, doch sinkende XRPL-Aktivität (45.000), ein Einbruch profitabler Bestände (50,4%) und fallendes Open Interest (3,26 Mrd. USD) halten das Risiko einer Korrektur bis 1,61 US-Dollar hoch, während Widerstände bei 2,03/2,16/2,29 US-Dollar liegen.
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Krypto-Ausblick: Bitcoin stabilisiert sich über 87.787 US-Dollar – Ether vor der nächsten Hürde, XRP bleibt fragil• Bitcoin pendelt am Mittwoch um 89.000 US-Dollar und hat sich nach der Vorwochenkorrektur bislang um knapp 3% erholt – entscheidend bleibt die Zone um 87.787 US-Dollar. • Ethereum arbeitet sich an die Widerstandszone heran: Erst ein Tagesschluss über 3.017 US-Dollar und der 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar würde den Weg nach oben freimachen. • XRP prallt von 1,83 US-Dollar ab und steht wieder bei 1,90 US-Dollar – doch RSI und MACD sprechen weiter für Vorsicht. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Woche setzt sich im Kryptomarkt eine vorsichtige Stabilisierung durch. Bitcoin, Ether und XRP bauen ihre Erholung aus, stoßen nun aber auf charttechnisch wichtige Marken, an denen sich entscheidet, ob aus der Gegenbewegung mehr wird – oder ob der nächste Rücksetzer folgt. Bitcoin: 87.787 US-Dollar bleibt der Dreh- und Angelpunkt Bitcoin hat am Montag nach der 7,48%-Korrektur der Vorwoche wieder oberhalb der Mittellinie eines horizontalen Parallelkanals bei 87.787 US-Dollar geschlossen. Am Dienstag verteidigte der Kurs diese Zone erneut, am Mittwoch notiert BTC bei rund 89.300 US-Dollar. Hält 87.787 US-Dollar als Support, rückt die obere Begrenzung des Musters bei 90.000 US-Dollar in den Fokus. Der RSI (Tag) liegt bei 45 und steigt in Richtung der neutralen 50 – ein Hinweis auf nachlassenden Verkaufsdruck. Auch der MACD entspannt sich: Die Linien nähern sich an, die roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie werden schwächer. Bricht Bitcoin dagegen per Tagesschluss wieder unter 87.787 US-Dollar, bleibt die Unterseite anfällig – dann würde die nächste Auffangzone bei 85.569 US-Dollar (zugleich 78,6% Fibonacci-Retracement) wieder relevant. Ethereum: Erst über 3.017 und 3.101 US-Dollar wird es konstruktiver Ethereum startete positiv in die Woche und legte bis Dienstag um 7,62% zu – nach der 14,22%-Korrektur in der Woche davor. Am Mittwoch nähert sich ETH dem zentralen Widerstand bei 3.017 US-Dollar. Für ein klareres Erholungssignal braucht es mehr als nur Intraday-Stärke: Ein Ausbruch über 3.017 US-Dollar und ein Tagesschluss über dem 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar könnten den Blick in Richtung des Hochs vom 14. Januar bei 3.402 US-Dollar lenken. Die Momentum-Indikatoren (RSI und MACD) deuten zwar auf nachlassenden Abwärtsdruck hin, aber das Setup bleibt empfindlich. Kommt es stattdessen zu einer erneuten Abweisung an der Widerstandszone, rückt auf der Unterseite das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 2.749 US-Dollar wieder ins Blickfeld. XRP: Rebound ja – Trendwende noch nicht XRP hat am Sonntag die tägliche Unterstützung bei 1,83 US-Dollar getestet und anschließend binnen zwei Tagen um 4,51% zugelegt. Am Mittwoch handelt der Kurs bei 1,90 US-Dollar. Solange 1,83 US-Dollar hält, kann sich die Erholung in Richtung des nächsten Widerstands bei 1,96 US-Dollar fortsetzen. Allerdings ist der Unterton noch nicht gedreht: Der RSI liegt bei 42 und damit weiter unter der neutralen 50. Zudem bleibt das Bild im MACD belastet – das bärische Crossover der Vorwoche ist weiterhin aktiv, was das Rückschlagrisiko erhöht. Fällt XRP per Tagesschluss erneut unter 1,83 US-Dollar, wäre ein weiterer Abwärtsimpuls bis zum Tief vom 19. Dezember bei 1,77 US-Dollar wieder ein realistisches Szenario.
Autor  Mitrade Team
Mi. 28.Jan
• Bitcoin pendelt am Mittwoch um 89.000 US-Dollar und hat sich nach der Vorwochenkorrektur bislang um knapp 3% erholt – entscheidend bleibt die Zone um 87.787 US-Dollar. • Ethereum arbeitet sich an die Widerstandszone heran: Erst ein Tagesschluss über 3.017 US-Dollar und der 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar würde den Weg nach oben freimachen. • XRP prallt von 1,83 US-Dollar ab und steht wieder bei 1,90 US-Dollar – doch RSI und MACD sprechen weiter für Vorsicht. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Woche setzt sich im Kryptomarkt eine vorsichtige Stabilisierung durch. Bitcoin, Ether und XRP bauen ihre Erholung aus, stoßen nun aber auf charttechnisch wichtige Marken, an denen sich entscheidet, ob aus der Gegenbewegung mehr wird – oder ob der nächste Rücksetzer folgt. Bitcoin: 87.787 US-Dollar bleibt der Dreh- und Angelpunkt Bitcoin hat am Montag nach der 7,48%-Korrektur der Vorwoche wieder oberhalb der Mittellinie eines horizontalen Parallelkanals bei 87.787 US-Dollar geschlossen. Am Dienstag verteidigte der Kurs diese Zone erneut, am Mittwoch notiert BTC bei rund 89.300 US-Dollar. Hält 87.787 US-Dollar als Support, rückt die obere Begrenzung des Musters bei 90.000 US-Dollar in den Fokus. Der RSI (Tag) liegt bei 45 und steigt in Richtung der neutralen 50 – ein Hinweis auf nachlassenden Verkaufsdruck. Auch der MACD entspannt sich: Die Linien nähern sich an, die roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie werden schwächer. Bricht Bitcoin dagegen per Tagesschluss wieder unter 87.787 US-Dollar, bleibt die Unterseite anfällig – dann würde die nächste Auffangzone bei 85.569 US-Dollar (zugleich 78,6% Fibonacci-Retracement) wieder relevant. Ethereum: Erst über 3.017 und 3.101 US-Dollar wird es konstruktiver Ethereum startete positiv in die Woche und legte bis Dienstag um 7,62% zu – nach der 14,22%-Korrektur in der Woche davor. Am Mittwoch nähert sich ETH dem zentralen Widerstand bei 3.017 US-Dollar. Für ein klareres Erholungssignal braucht es mehr als nur Intraday-Stärke: Ein Ausbruch über 3.017 US-Dollar und ein Tagesschluss über dem 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar könnten den Blick in Richtung des Hochs vom 14. Januar bei 3.402 US-Dollar lenken. Die Momentum-Indikatoren (RSI und MACD) deuten zwar auf nachlassenden Abwärtsdruck hin, aber das Setup bleibt empfindlich. Kommt es stattdessen zu einer erneuten Abweisung an der Widerstandszone, rückt auf der Unterseite das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 2.749 US-Dollar wieder ins Blickfeld. XRP: Rebound ja – Trendwende noch nicht XRP hat am Sonntag die tägliche Unterstützung bei 1,83 US-Dollar getestet und anschließend binnen zwei Tagen um 4,51% zugelegt. Am Mittwoch handelt der Kurs bei 1,90 US-Dollar. Solange 1,83 US-Dollar hält, kann sich die Erholung in Richtung des nächsten Widerstands bei 1,96 US-Dollar fortsetzen. Allerdings ist der Unterton noch nicht gedreht: Der RSI liegt bei 42 und damit weiter unter der neutralen 50. Zudem bleibt das Bild im MACD belastet – das bärische Crossover der Vorwoche ist weiterhin aktiv, was das Rückschlagrisiko erhöht. Fällt XRP per Tagesschluss erneut unter 1,83 US-Dollar, wäre ein weiterer Abwärtsimpuls bis zum Tief vom 19. Dezember bei 1,77 US-Dollar wieder ein realistisches Szenario.
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Solana unter Druck: SOL rutscht weiter ab und steuert auf Schlüsselstütze bei $116 zuSolana (SOL) fällt am Donnerstag rund 2% und nähert sich der Schlüsselstütze bei $116; sinkendes Open Interest ($7,42 Mrd.), negative Funding Rate (-0,0042%) und Long-Liquidationen erhöhen das Risiko eines Rutsches Richtung $100 und $95.
Autor  Mitrade Team
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Cardano rutscht unter $0,36: Geopolitische Spannungen belasten RisikoassetsCardano (ADA) fällt am Donnerstag unter $0,36 und handelt bei $0,35; US-Iran-Spannungen und ein Long-to-Short-Ratio von 0,71 erhöhen das Risiko eines Tests von $0,32 (31. Dezember) und darunter $0,27 (10. Oktober).
Autor  Mitrade Team
Gestern 06: 21
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