Ripple & XRP unter 1,90 Dollar: Droht jetzt der 30%-Crash?

Quelle Fxstreet

XRP rutscht – und viele Anleger fragen sich jetzt: Ist das die nächste Kaufchance oder der Beginn einer größeren Korrektur? Der Kurs von Ripple (XRP) liegt am Freitag unter 1,90 US-Dollar und setzt damit seine Schwächephase fort. Brisant: Technische Verkaufssignale treffen auf ein makroökonomisches Umfeld, das Risikoanlagen aktuell ausbremst. Genau diese Mischung kann Kurse schneller drücken, als vielen lieb ist.

Zinsbremse aus den USA drückt auf Risiko-Assets

Ein zentraler Belastungsfaktor kommt von der Geldpolitik. Die Federal Reserve hat den Leitzins nach ihrer Sitzung am Mittwoch unverändert in der Spanne von 3,50 % bis 3,75 % belassen.

Was trocken klingt, hat direkte Folgen für Krypto-Anleger: Bleiben Zinsen höher, bleibt Liquidität knapper – und genau diese Liquidität treibt oft spekulative Märkte wie Kryptowährungen. Weniger überschüssiges Geld im System bedeutet häufig: weniger Kapital für Coins wie XRP.

Für dich als Anleger heißt das: Das Umfeld ist aktuell kein Rückenwind für schnelle Rallyes.

Alarmzeichen bei Privatanlegern

Ein Blick auf die Terminmärkte zeigt, dass die Euphorie der Kleinanleger abkühlt. Das sogenannte Open Interest (OI) – also der nominale Wert offener Futures-Kontrakte – stagniert.

Daten von CoinGlass zeigen am Donnerstag ein durchschnittliches OI von 3,43 Milliarden US-Dollar. Am Vortag waren es noch 3,45 Milliarden US-Dollar.

Die Botschaft dahinter ist klar: Es kommen kaum neue spekulative Wetten in den Markt. Stattdessen werden Positionen geschlossen. Genau dieser Nachschub an neuen Positionen wäre aber nötig, um einen stabilen Aufwärtstrend zu tragen.

Wenn Marktteilnehmer nicht mehr aggressiv auf steigende Kurse setzen, fehlt XRP ein entscheidender Treiber.

Überraschung: Institutionelle kaufen weiter XRP

Während Privatanleger zögern, passiert im Hintergrund etwas anderes. XRP bekommt weiter Zuflüsse über in den USA gelistete ETFs.

Am Mittwoch flossen fast 7 Millionen US-Dollar in diese Produkte. Insgesamt summieren sich die Zuflüsse bereits auf 1,26 Milliarden US-Dollar, bei 1,39 Milliarden US-Dollar verwaltetem Vermögen.

Besonders auffällig: XRP-ETFs verzeichnen sechs Tage in Folge Zuflüsse. Das signalisiert anhaltendes institutionelles Interesse an Altcoin-Investments.

Die Daten von SoSoValue zeigen zudem einen spannenden Kontrast: Während XRP-ETFs Geld einsammeln, mussten Bitcoin-ETFs am Mittwoch Abflüsse von fast 20 Millionen US-Dollar verkraften.

Heißt: Großanleger geben XRP noch nicht auf.

Charttechnik sendet klare Warnsignale

Technisch steht XRP unter Druck. Der Kurs liegt unter allen wichtigen Trendlinien:

  • 50-Tage-EMA bei 2,01 US-Dollar
  • 100-Tage-EMA bei 2,14 US-Dollar
  • 200-Tage-EMA bei 2,28 US-Dollar

Solange XRP darunter notiert, bleibt das Chartbild bärisch.

Auch der Relative-Strength-Index (RSI) fällt im Tageschart auf 40. Das zeigt zunehmendes Abwärtsmomentum. Rutscht der RSI weiter Richtung überverkauft, könnte sich die Abwärtsbewegung beschleunigen.

Dann rücken zwei Marken in den Fokus: 1,81 US-Dollar (Tief vom Sonntag) und 1,61 US-Dollar (Unterstützung aus dem April).

Der MACD liegt ebenfalls unter seiner Signallinie – ein klassisches Verkaufssignal. Viele Trader reduzieren in solchen Phasen ihr Risiko.

Was jetzt passieren müsste, damit XRP dreht

Eine echte Trendwende braucht mehr als nur einen grünen Tag.

Ein belastbares Comeback müsste mit hohem Volumen kommen und XRP zurück über den 50-Tage-EMA bei 2,01 US-Dollar bringen. Doch selbst das wäre nur ein erster Schritt.

Erst wenn auch der 100-Tage-EMA bei 2,14 US-Dollar und der 200-Tage-EMA bei 2,28 US-Dollar zurückerobert werden, würde sich das Chartbild deutlich aufhellen. Dann wäre auch ein Ausbruch in Richtung 3,00 US-Dollar wieder ein Thema.

Fazit: XRP im Spannungsfeld zwischen Angst und Hoffnung

XRP steht aktuell zwischen zwei Kräften.

Auf der einen Seite: schwache Technik, zögerliche Privatanleger, straffe Geldpolitik. Das spricht kurzfristig für Vorsicht.

Auf der anderen Seite: anhaltende ETF-Zuflüsse und institutionelles Interesse. Das zeigt, dass größere Marktteilnehmer weiterhin Potenzial sehen.

Für dich als Anleger bedeutet das: XRP ist derzeit kein Selbstläufer. Wer investiert, setzt auf eine Stabilisierung und darauf, dass institutionelle Zuflüsse am Ende schwerer wiegen als die aktuelle Chart-Schwäche.

Die nächsten Tage könnten entscheidend werden. Denn an den Marken um 1,81 und 1,61 US-Dollar zeigt sich, ob XRP nur Luft holt – oder weiter abrutscht.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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XRP wackelt erneut: Drei Signale, die den nächsten Rücksetzer auslösen könntenXRP stabilisiert sich am Montag nahe 1,90 US-Dollar nach dem Dip auf 1,81, doch sinkende XRPL-Aktivität (45.000), ein Einbruch profitabler Bestände (50,4%) und fallendes Open Interest (3,26 Mrd. USD) halten das Risiko einer Korrektur bis 1,61 US-Dollar hoch, während Widerstände bei 2,03/2,16/2,29 US-Dollar liegen.
Autor  Mitrade Team
Di. 27.Jan
XRP stabilisiert sich am Montag nahe 1,90 US-Dollar nach dem Dip auf 1,81, doch sinkende XRPL-Aktivität (45.000), ein Einbruch profitabler Bestände (50,4%) und fallendes Open Interest (3,26 Mrd. USD) halten das Risiko einer Korrektur bis 1,61 US-Dollar hoch, während Widerstände bei 2,03/2,16/2,29 US-Dollar liegen.
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Krypto-Ausblick: Bitcoin stabilisiert sich über 87.787 US-Dollar – Ether vor der nächsten Hürde, XRP bleibt fragil• Bitcoin pendelt am Mittwoch um 89.000 US-Dollar und hat sich nach der Vorwochenkorrektur bislang um knapp 3% erholt – entscheidend bleibt die Zone um 87.787 US-Dollar. • Ethereum arbeitet sich an die Widerstandszone heran: Erst ein Tagesschluss über 3.017 US-Dollar und der 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar würde den Weg nach oben freimachen. • XRP prallt von 1,83 US-Dollar ab und steht wieder bei 1,90 US-Dollar – doch RSI und MACD sprechen weiter für Vorsicht. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Woche setzt sich im Kryptomarkt eine vorsichtige Stabilisierung durch. Bitcoin, Ether und XRP bauen ihre Erholung aus, stoßen nun aber auf charttechnisch wichtige Marken, an denen sich entscheidet, ob aus der Gegenbewegung mehr wird – oder ob der nächste Rücksetzer folgt. Bitcoin: 87.787 US-Dollar bleibt der Dreh- und Angelpunkt Bitcoin hat am Montag nach der 7,48%-Korrektur der Vorwoche wieder oberhalb der Mittellinie eines horizontalen Parallelkanals bei 87.787 US-Dollar geschlossen. Am Dienstag verteidigte der Kurs diese Zone erneut, am Mittwoch notiert BTC bei rund 89.300 US-Dollar. Hält 87.787 US-Dollar als Support, rückt die obere Begrenzung des Musters bei 90.000 US-Dollar in den Fokus. Der RSI (Tag) liegt bei 45 und steigt in Richtung der neutralen 50 – ein Hinweis auf nachlassenden Verkaufsdruck. Auch der MACD entspannt sich: Die Linien nähern sich an, die roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie werden schwächer. Bricht Bitcoin dagegen per Tagesschluss wieder unter 87.787 US-Dollar, bleibt die Unterseite anfällig – dann würde die nächste Auffangzone bei 85.569 US-Dollar (zugleich 78,6% Fibonacci-Retracement) wieder relevant. Ethereum: Erst über 3.017 und 3.101 US-Dollar wird es konstruktiver Ethereum startete positiv in die Woche und legte bis Dienstag um 7,62% zu – nach der 14,22%-Korrektur in der Woche davor. Am Mittwoch nähert sich ETH dem zentralen Widerstand bei 3.017 US-Dollar. Für ein klareres Erholungssignal braucht es mehr als nur Intraday-Stärke: Ein Ausbruch über 3.017 US-Dollar und ein Tagesschluss über dem 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar könnten den Blick in Richtung des Hochs vom 14. Januar bei 3.402 US-Dollar lenken. Die Momentum-Indikatoren (RSI und MACD) deuten zwar auf nachlassenden Abwärtsdruck hin, aber das Setup bleibt empfindlich. Kommt es stattdessen zu einer erneuten Abweisung an der Widerstandszone, rückt auf der Unterseite das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 2.749 US-Dollar wieder ins Blickfeld. XRP: Rebound ja – Trendwende noch nicht XRP hat am Sonntag die tägliche Unterstützung bei 1,83 US-Dollar getestet und anschließend binnen zwei Tagen um 4,51% zugelegt. Am Mittwoch handelt der Kurs bei 1,90 US-Dollar. Solange 1,83 US-Dollar hält, kann sich die Erholung in Richtung des nächsten Widerstands bei 1,96 US-Dollar fortsetzen. Allerdings ist der Unterton noch nicht gedreht: Der RSI liegt bei 42 und damit weiter unter der neutralen 50. Zudem bleibt das Bild im MACD belastet – das bärische Crossover der Vorwoche ist weiterhin aktiv, was das Rückschlagrisiko erhöht. Fällt XRP per Tagesschluss erneut unter 1,83 US-Dollar, wäre ein weiterer Abwärtsimpuls bis zum Tief vom 19. Dezember bei 1,77 US-Dollar wieder ein realistisches Szenario.
Autor  Mitrade Team
Mi. 28.Jan
• Bitcoin pendelt am Mittwoch um 89.000 US-Dollar und hat sich nach der Vorwochenkorrektur bislang um knapp 3% erholt – entscheidend bleibt die Zone um 87.787 US-Dollar. • Ethereum arbeitet sich an die Widerstandszone heran: Erst ein Tagesschluss über 3.017 US-Dollar und der 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar würde den Weg nach oben freimachen. • XRP prallt von 1,83 US-Dollar ab und steht wieder bei 1,90 US-Dollar – doch RSI und MACD sprechen weiter für Vorsicht. Nach der kräftigen Korrektur der vergangenen Woche setzt sich im Kryptomarkt eine vorsichtige Stabilisierung durch. Bitcoin, Ether und XRP bauen ihre Erholung aus, stoßen nun aber auf charttechnisch wichtige Marken, an denen sich entscheidet, ob aus der Gegenbewegung mehr wird – oder ob der nächste Rücksetzer folgt. Bitcoin: 87.787 US-Dollar bleibt der Dreh- und Angelpunkt Bitcoin hat am Montag nach der 7,48%-Korrektur der Vorwoche wieder oberhalb der Mittellinie eines horizontalen Parallelkanals bei 87.787 US-Dollar geschlossen. Am Dienstag verteidigte der Kurs diese Zone erneut, am Mittwoch notiert BTC bei rund 89.300 US-Dollar. Hält 87.787 US-Dollar als Support, rückt die obere Begrenzung des Musters bei 90.000 US-Dollar in den Fokus. Der RSI (Tag) liegt bei 45 und steigt in Richtung der neutralen 50 – ein Hinweis auf nachlassenden Verkaufsdruck. Auch der MACD entspannt sich: Die Linien nähern sich an, die roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie werden schwächer. Bricht Bitcoin dagegen per Tagesschluss wieder unter 87.787 US-Dollar, bleibt die Unterseite anfällig – dann würde die nächste Auffangzone bei 85.569 US-Dollar (zugleich 78,6% Fibonacci-Retracement) wieder relevant. Ethereum: Erst über 3.017 und 3.101 US-Dollar wird es konstruktiver Ethereum startete positiv in die Woche und legte bis Dienstag um 7,62% zu – nach der 14,22%-Korrektur in der Woche davor. Am Mittwoch nähert sich ETH dem zentralen Widerstand bei 3.017 US-Dollar. Für ein klareres Erholungssignal braucht es mehr als nur Intraday-Stärke: Ein Ausbruch über 3.017 US-Dollar und ein Tagesschluss über dem 50-Tage-EMA bei 3.101 US-Dollar könnten den Blick in Richtung des Hochs vom 14. Januar bei 3.402 US-Dollar lenken. Die Momentum-Indikatoren (RSI und MACD) deuten zwar auf nachlassenden Abwärtsdruck hin, aber das Setup bleibt empfindlich. Kommt es stattdessen zu einer erneuten Abweisung an der Widerstandszone, rückt auf der Unterseite das 61,8% Fibonacci-Retracement bei 2.749 US-Dollar wieder ins Blickfeld. XRP: Rebound ja – Trendwende noch nicht XRP hat am Sonntag die tägliche Unterstützung bei 1,83 US-Dollar getestet und anschließend binnen zwei Tagen um 4,51% zugelegt. Am Mittwoch handelt der Kurs bei 1,90 US-Dollar. Solange 1,83 US-Dollar hält, kann sich die Erholung in Richtung des nächsten Widerstands bei 1,96 US-Dollar fortsetzen. Allerdings ist der Unterton noch nicht gedreht: Der RSI liegt bei 42 und damit weiter unter der neutralen 50. Zudem bleibt das Bild im MACD belastet – das bärische Crossover der Vorwoche ist weiterhin aktiv, was das Rückschlagrisiko erhöht. Fällt XRP per Tagesschluss erneut unter 1,83 US-Dollar, wäre ein weiterer Abwärtsimpuls bis zum Tief vom 19. Dezember bei 1,77 US-Dollar wieder ein realistisches Szenario.
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Krypto-Gewinner trotz Marktpause: Worldcoin rutscht ab, Canton vor Ausbruch – Jupiter stößt am 50-Tage-EMA anWorldcoin (WLD) korrigiert nach der 25%-Rally am 100-Tage-EMA, Canton (CC) steht vor dem Breakout über $0.1624 und Jupiter (JUP) stößt nach 16% in drei Tagen am 50-Tage-EMA bei $0.2174 an.
Autor  Mitrade Team
Gestern 03: 47
Worldcoin (WLD) korrigiert nach der 25%-Rally am 100-Tage-EMA, Canton (CC) steht vor dem Breakout über $0.1624 und Jupiter (JUP) stößt nach 16% in drei Tagen am 50-Tage-EMA bei $0.2174 an.
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Solana unter Druck: SOL rutscht weiter ab und steuert auf Schlüsselstütze bei $116 zuSolana (SOL) fällt am Donnerstag rund 2% und nähert sich der Schlüsselstütze bei $116; sinkendes Open Interest ($7,42 Mrd.), negative Funding Rate (-0,0042%) und Long-Liquidationen erhöhen das Risiko eines Rutsches Richtung $100 und $95.
Autor  Mitrade Team
Gestern 06: 10
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Cardano rutscht unter $0,36: Geopolitische Spannungen belasten RisikoassetsCardano (ADA) fällt am Donnerstag unter $0,36 und handelt bei $0,35; US-Iran-Spannungen und ein Long-to-Short-Ratio von 0,71 erhöhen das Risiko eines Tests von $0,32 (31. Dezember) und darunter $0,27 (10. Oktober).
Autor  Mitrade Team
Gestern 06: 21
Cardano (ADA) fällt am Donnerstag unter $0,36 und handelt bei $0,35; US-Iran-Spannungen und ein Long-to-Short-Ratio von 0,71 erhöhen das Risiko eines Tests von $0,32 (31. Dezember) und darunter $0,27 (10. Oktober).
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