Silber nach Rekord bei $119,42 etwas leichter: XAG/USD rutscht Richtung $117,50 – Rally bleibt aber intakt
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Neues Allzeithoch bei $119,42, danach Rücksetzer – am Donnerstag in Asien handelt XAG/USD um $117,70.
Seit dem 22. Januar läuft eine Gewinnserie; im laufenden Monat liegt Silber über 65% im Plus.
Safe-Haven-Nachfrage bleibt hoch – trotz festerem US-Dollar; zusätzlich stützen Handelskonflikte, Shutdown-Sorgen und geopolitische Risiken das Absicherungsbedürfnis.
Silber (XAG/USD) gibt am Donnerstag in der frühen Asien-Session leicht nach und nähert sich $117,50, nachdem der Preis zuvor ein neues Rekordhoch bei $119,42 markiert hatte. Der Rücklauf wirkt eher wie eine technische Verschnaufpause nach einer sehr steilen Bewegung: Silber befindet sich seit dem 22. Januar in einer Aufwärtsserie und hat im Monatsverlauf bereits mehr als 65% zugelegt.
Warum der Rücksetzer (noch) kein Trendbruch ist
Bemerkenswert ist, dass die Nachfrage nach Edelmetallen auch dann robust bleibt, wenn der US-Dollar zwischenzeitlich anzieht. Das spricht weniger für „Kurzfrist-Hype“, sondern für anhaltende Absicherungsmotive: Investoren scheinen Währungs- und Makrorisiken weiterhin aktiv zu hedgen, statt nur auf Momentum zu setzen.
Auf der Geldpolitik-Seite liefert die Fed zunächst keinen Gegenimpuls: Sie ließ die Zinsen bei der Januar-Sitzung unverändert und verwies auf weiterhin erhöhte Inflation sowie widerstandsfähiges Wachstum. Jerome Powell betonte, dass die Notenbank von Sitzung zu Sitzung datenabhängig entscheide und keinen vorgezeichneten Pfad habe. Das hält die Unsicherheit hoch – ein Umfeld, in dem „Real Assets“ typischerweise gefragt bleiben.
Makro & Geopolitik: der Safe-Haven-Trade bekommt immer neue Nahrung
Mehrere Faktoren schieben die Risikoaversion weiter an:
Handelsfriktionen: Neue protektionistische Rhetorik im Vorfeld der US-Wahl erhöht die Sorge vor Zöllen, Lieferkettenstörungen und damit erneutem Inflationsdruck.
US-Shutdown-Risiko: Die Möglichkeit eines teilweisen Regierungsstillstands belastet die Stimmung – auch weil sich dadurch wichtige Datenveröffentlichungen verzögern könnten.
Nahost-Spannungen: Zuspitzungen zwischen den USA und Iran verstärken die geopolitische Risikoprämie.
Fundamentaler Unterbau: Industriebedarf und „Gold-Alternative“
Neben dem klassischen Krisenmodus kommt bei Silber der industrielle Hebel hinzu: Nachfrage aus Erneuerbaren und Elektronik trifft auf ein engeres Angebot – das stützt den Preisdruck nach oben. Dazu kommt ein psychologischer Faktor: Viele Anleger suchen bewusst eine günstigere Alternative zu Gold, was in starken Goldphasen häufig zusätzliche Zuflüsse in Silber auslöst.
Unterm Strich bleibt das Bild trotz des Rücksetzers konstruktiv: Solange Silber nicht deutlich unter die kurzfristigen Drehpunkte zurückfällt, wirkt die Bewegung eher wie eine überfällige Abkühlung in einem weiterhin intakten Safe-Haven- und Nachfrage-getriebenen Trend.
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