Die Indische Rupie (INR) hält ihre Verluste nahe ihrem Allzeittief gegenüber dem US-Dollar (USD) in der Eröffnungssitzung am Donnerstag. Das USD/INR-Paar handelt geringfügig unter dem Allzeithoch von 92,00, das am Mittwoch erreicht wurde, da der kontinuierliche Verkaufsdruck am indischen Aktienmarkt von ausländischen Investoren die indische Währung weiterhin belastet.
Ausländische institutionelle Investoren (FIIs) reduzieren weiterhin ihre Anteile am indischen Aktienmarkt aufgrund des Stillstands im Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Indien.
Bisher im Januar waren FIIs an 13 von 14 Handelstagen Nettoverkäufer und haben Anteile im Wert von 34.041,21 Crore Rs. abgebaut.
Inländische Anleger warten auf die vorläufigen HSBC Composite Purchasing Managers’ Index (PMI) Daten für Januar, die am Freitag veröffentlicht werden. Die Anleger werden die Daten genau beobachten, um neue Hinweise zur gesamtwirtschaftlichen Nachfrage vor der Bekanntgabe des Haushaltsplans für das Finanzjahr (FY) 2026-2027 am 1. Februar zu erhalten.

USD/INR handelt fest bei 91,81 zum Zeitpunkt der Erstellung. Das Paar hält sich über einem steigenden 20-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt (EMA) und bewahrt eine feste bullische Neigung. Der 20-Tage EMA steigt weiterhin an und bestätigt die Trendstärke.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei 73,28 (überkauft) hebt das gestreckte Momentum nach dem letzten Anstieg hervor. Die erste Unterstützung liegt beim 20-Tage EMA bei 90,72, und solange dieser Wert gehalten wird, bleibt der Weg des geringsten Widerstands nach oben.
Sollten die Käufer den 20-Tage EMA bei 90,72 verteidigen, würde sich der Anstieg fortsetzen, obwohl der überkaufte Oszillator das Momentum begrenzen könnte, bis es sich abkühlt. Ein täglicher Schlusskurs unter diesem Durchschnitt würde vor einem Verlust der Trendkontrolle warnen, wobei der RSI unter 70 fällt und einen breiteren Rückgang signalisiert.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die indische Rupie wird stark von externen Faktoren wie dem Ölpreis, der Entwicklung des US-Dollars und dem Ausmaß der ausländischen Investitionen beeinflusst. Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) können den Wechselkurs stabilisieren.
Die Reserve Bank of India (RBI) greift aktiv in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs stabil zu halten und den Handel zu erleichtern. Gleichzeitig versucht sie, die Inflation durch Zinssatzanpassungen bei ihrem Zielwert von 4 % zu stabilisieren. Höhere Zinssätze stärken in der Regel die indische Rupie (INR), da sie das Land für ausländische Investoren attraktiver machen.
Makroökonomische Faktoren wie Inflation, Zinssätze, das Wirtschaftswachstum (BIP), die Handelsbilanz und ausländische Kapitalzuflüsse haben einen direkten Einfluss auf den Wert der indischen Rupie. Ein starkes Wirtschaftswachstum zieht vermehrt internationale Investoren an, was die Nachfrage nach der Rupie steigert. Auch eine weniger negative Handelsbilanz wirkt sich langfristig positiv auf die Währung aus. Besonders höhere Zinssätze – und hier vor allem die Realzinsen, also Zinssätze abzüglich der Inflation – können die Rupie stützen, da sie Indien für ausländische Investoren attraktiver machen. Ein "Risk-on"-Marktumfeld fördert zudem die Zuflüsse von Direkt- und Portfolioinvestitionen (FDI und FII), was ebenfalls die Rupie stärkt.
Eine steigende Inflation, vor allem im Vergleich zu den Handelspartnern Indiens, wirkt sich in der Regel negativ auf die Rupie aus, da dies eine Abwertung durch Überangebot signalisiert. Zudem verteuert Inflation die Exporte, was zu einem verstärkten Verkauf von Rupien führt, um ausländische Importe zu finanzieren – ein negativer Faktor für die Währung. Gleichzeitig reagiert die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) häufig mit Zinserhöhungen auf steigende Inflation, was wiederum die Attraktivität der Rupie für internationale Investoren erhöht und den Kurs stabilisieren kann. Der gegenteilige Effekt tritt bei niedriger Inflation ein.