Solana erholt sich trotz Gegenwind: ETF-Zuflüsse stützen, Futures-Daten zeigen Verkaufsüberhang
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Solana (SOL) legt am Mittwoch um über 1% zu, nachdem der Kurs zuvor vier Tage in Folge gefallen war.
Zwar flossen am Dienstag in US-Spot-SOL-ETFs $3.80 million (netto über $3 million) – gleichzeitig signalisieren ein um 2.05% sinkendes Open Interest auf $7.92 billion und $41.99 million an Long-Liquidationen eine klare Sell-Side-Dominanz im Futures-Markt.
Technisch steht damit weniger die Erholung, sondern vor allem steigender Verkaufsdruck und das Risiko weiterer Abgaben im Vordergrund.
Solana (SOL) stemmt sich am Mittwoch gegen das schwache Marktumfeld und notiert zum Zeitpunkt der Erstellung über 1% fester – nach vier aufeinanderfolgenden Verlusttagen. Während institutionelle Zuflüsse in SOL-ETFs die Nachfrage kurzfristig stabilisieren können, wirkt die Positionierung im Derivatemarkt deutlich defensiver: Rückläufiges Open Interest und umfangreiche Long-Liquidationen sprechen für nachlassenden Risikoappetit auf der Retail-Seite.
Retail-Stimmung schwächelt trotz ETF-Zuflüssen
Die US spot SOL Exchange Traded Funds (ETFs) verzeichneten am Dienstag Zuflüsse von $3.80 million und drehten damit nach den Abflüssen von $2.22 million vom Freitag wieder ins Plus. Der Zufluss deutet auf anhaltendes institutionelles Interesse an Solana – trotz eines rückläufigen Krypto-Markts und schwächerer globaler Finanzmärkte.

Auf der Terminseite fällt das Bild klarer aus: Das Solana Open Interest (OI) sank in den letzten 24 Stunden um 2.05% auf $7.92 billion – ein Hinweis auf einen spürbaren Rückgang des ausstehenden Kontraktvolumens inklusive Hebel. Parallel dazu übertrafen Long-Liquidationen von $41.99 million im gleichen Zeitraum die Short-Liquidationen von $1.33 million deutlich und spülten damit vor allem bullisch positionierte Engagements aus dem Markt.

Unterm Strich könnte die institutionelle Nachfrage Solana kurzfristig stützen – bleibt die Marktstimmung jedoch weiter unter Druck, steigt die Wahrscheinlichkeit einer ausgeprägten Korrektur.
Technischer Ausblick: Weitet Solana den Rücksetzer bis $100 aus?
SOL handelt am Mittwoch zum Zeitpunkt der Erstellung unter $130 und liegt damit in dieser Woche bislang rund 7% im Minus – in einem Umfeld steigender geopolitischer Spannungen, angeheizt durch die Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump. Die 20-day Exponential Moving Average (EMA) bei $135 dreht von der 50-day EMA ab und signalisiert erneuten kurzfristigen Verkaufsdruck.

Auch die Tagesindikatoren sprechen für zunehmende Abwärtsdynamik: Die MACD-Linie liegt unter der roten Signallinie und bewegt sich in Richtung Nulllinie; gleichzeitig vertiefen sich die negativen Histogramm-Balken. Der RSI steht bei 41, unterhalb der Mittellinie – ein weiteres Signal, dass die Verkäufer die Kontrolle behalten.
Setzt sich die Bewegung nach unten fort, könnte Solana die Unterstützungszone zwischen dem Tief vom 18. Dezember bei $116 und dem S1 Pivot Point bei $112 testen. Auf der Oberseite warten hingegen spürbare Hürden: Neben der 20- und 50-day EMA liegt ein zentraler Widerstandsbereich bei $145–$148, der zudem mit der 100-day EMA bei $147 zusammenfällt.
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