Silber fällt unter $92.00: Nachlassende Safe-Haven-Nachfrage drückt XAG/USD
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Silber (XAG/USD) rutscht am Donnerstag in der Asien-Session auf etwa $91.80 und liegt damit 0.92% im Minus.
Nachdem Trump Zoll-Drohungen im Zusammenhang mit Grönland zurückgenommen hat, lässt die Nachfrage nach sicheren Häfen nach.
Zusätzlich wirken „higher for longer“-Erwartungen an die Fed stützend für den US-Dollar und belastend für unverzinsliche Edelmetalle.
Silber (XAG/USD) gibt am Donnerstag während der asiatischen Handelsstunden nach und fällt auf rund $91.80. Auf Tagessicht entspricht das einem Rückgang von 0.92%. Nach zuvor erreichten Rekordständen reagieren Marktteilnehmer auf nachlassende geopolitische Absicherungsnachfrage – und auf Gewinnmitnahmen.
Auslöser für die veränderte Tonlage war vor allem eine Entspannung an der Zollfront: US-Präsident Donald Trump zog am Mittwoch eine Drohung zurück, Zölle gegen eight nations zu verhängen – begründet mit deren Haltung zu Greenland. Trump erklärte, er habe die Grundzüge eines Deals mit der NATO über die Zukunft der Insel erreicht. Die Aussicht auf eine Lösung in Trumps Grönland-Ambitionen dämpfte entsprechend den Appetit auf Safe-Haven-Positionierungen, wovon auch Silber betroffen war.
RJO-Futures-Stratege Bob Haberkorn verwies auf den Umschwung in der Risikostimmung: „So then the announcement on the European tariffs sent the stock market higher, erased most of the gains and put some pressure on metals“, sagte er.
Von der Makroseite kommt zusätzlicher Gegenwind: Ökonomen erwarten laut Reuters, dass die US-Notenbank (Fed) ihren Leitzins bis zum Ende der Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell im May unverändert lassen dürfte. Die Einschätzung, dass die US-Notenbank die Zinsen länger hoch halten kann, stützt in der Regel den US Dollar (USD) und wirkt auf unverzinsliche Anlagen wie Silber bremsend.
Gleichzeitig bleibt das politische Umfeld anfällig für neue Spannungen: Deutschlands Finanzminister Lars Klingbeil warnte vor verfrühtem Optimismus, nachdem Trump mit seinen Zoll-Drohungen als Hebel im Grönland-Konflikt zurückgerudert war. US-Finanzminister Scott Bessent sagte zudem, US-Verbündete seien über Trumps Drohungen erzürnt, sollten aber „sit back“ und „take a deep breath“ und auf Vergeltungsmaßnahmen verzichten. Sollten die Zeichen wieder in Richtung Handelskonflikt drehen oder die Spannungen zwischen den USA und Europa erneut zunehmen, könnte das Safe-Haven-Flüsse wieder anziehen lassen – und damit dem „white metal“ kurzfristig Unterstützung geben.
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