Gold rutscht unter $4,800: XAU/USD fällt auf $4,790, nachdem Trump bei EU-Zoll-Drohung zurückrudert
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XAU/USD gibt am Donnerstag in der frühen Asien-Session auf rund $4,790 nach und fällt damit unter $4,800 – nach dem jüngsten Rekordhoch bei $4,888.
Auslöser ist nachlassende Safe-Haven-Nachfrage, nachdem US-Präsident Donald Trump bei den europäischen Zoll-Drohungen zurückgeschaltet und zugleich einen „framework“-Deal zu Grönland angekündigt hat.
Neue Impulse erwarten Händler nun von den US-Daten am Donnerstag (finales Q3 GDP, Initial Jobless Claims, PCE Price Index).
Der Goldpreis trimmt seine Gewinne und handelt am Donnerstagmorgen nahe $4,790. Damit entfernt sich das Edelmetall zunächst von seinem Rekordhoch bei $4,888 – der Markt reagiert auf mehr Optimismus an der Handelsfront, nachdem Trump die Drohung mit Zöllen gegen Europa abgeschwächt hat und von einem Rahmenwerk („framework“) zu Grönland spricht.
Bloomberg berichtete am Mittwoch, Trump habe erklärt, er werde davon Abstand nehmen, Zölle auf Waren aus europäischen Ländern zu verhängen, die sich seinem Vorhaben widersetzten, Grönland in Besitz zu nehmen. Zudem habe er gesagt, die Vereinigten Staaten und die NATO hätten „formed the framework of a future deal with respect to Greenland“. Die Hoffnung auf eine Lösung, die Zölle überflüssig machen könnte, nimmt dem klassischen Sicherheitsanker Gold kurzfristig etwas Rückenwind.
Gleichzeitig bleibt der übergeordnete Aufwärtston laut Marktbeobachtern nicht zwingend gebrochen. Ewa Manthey, Rohstoffstrategin bei ING Groep NV, verwies darauf, dass der Bullenmarkt intakt sei – getragen von Zinssenkungserwartungen, anhaltenden geopolitischen Spannungen und starken Käufen der Zentralbanken; sie sagte: „Gold may be pausing, but the bull market is very much intact.“
Allerdings ließ Trump die konkreten Eckpunkte des „framework“ offen; was das Abkommen genau beinhalte, sei unklar. Deutschlands Finanzminister Lars Klingbeil warnte zudem vor verfrühtem Optimismus, nachdem Trump die Zoll-Drohungen als Hebel im Grönland-Konflikt relativiert hatte. Sollte der Ton zwischen den USA und der EU erneut eskalieren, könnte das dem gelben Metall schnell wieder Auftrieb geben.
Im Fokus stehen nun die US-Konjunktur- und Inflationsdaten, die am Donnerstag anstehen: die finale Veröffentlichung des US Gross Domestic Product (GDP) für das dritte Quartal (Q3), die wöchentlichen Initial Jobless Claims sowie der Personal Consumption Expenditures (PCE) Price Index. Fallen die Zahlen schwächer als erwartet aus, könnte das den US-Dollar (USD) belasten und den in USD notierten Rohstoffpreis stützen.
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