Das britische Pfund Sterling (GBP) legt gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht zu und zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung, nachdem es sich von seinem Hoch zu Beginn des Jahres entfernt hatte, berichten die Chef-Devisenstrategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.
„Das Pfund liegt gegenüber dem US-Dollar um 0,2 Prozent im Plus und scheint nach dem Rückgang von seinem Januar-Hoch einen Stabilisierungsversuch zu unternehmen.“
„Größere heimische Konjunkturveröffentlichungen gab es zuletzt nicht, allerdings ist der Datenkalender gut gefüllt: Am Dienstag stehen Arbeitsmarktdaten an, am Mittwoch folgen Inflationszahlen, am Donnerstag die öffentlichen Finanzdaten sowie am Freitag Einzelhandelsumsätze und vorläufige Einkaufsmanagerindizes.“
„Die inländischen Zinserwartungen haben sich nach dem vorherigen Rückgang wieder etwas erholt, und die anstehenden Daten dürften im Vorfeld der nächsten Sitzung der Bank of England am 5. Februar von zentraler Bedeutung sein. Die Zinserwartungen bleiben zwar weiterhin locker ausgerichtet, doch das Ausmaß der für dieses Jahr eingepreisten Zinssenkungen hat zuletzt abgenommen.“