Das Währungspaar USD/JPY erreicht während der frühen europäischen Handelsstunden am Mittwoch ein frisches 1,5-Jahres-Hoch bei 159,45. Das Paar stärkt sich, da der japanische Yen (JPY) weiterhin unterdurchschnittlich abschneidet, während politische Unsicherheiten in Japan bestehen.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. Japanischer Yen war am schwächsten gegenüber dem Britisches Pfund.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.08% | -0.28% | 0.73% | -0.21% | -0.20% | -0.21% | 0.08% | |
| EUR | 0.08% | -0.20% | 0.87% | -0.12% | -0.11% | -0.12% | 0.16% | |
| GBP | 0.28% | 0.20% | 1.07% | 0.08% | 0.09% | 0.07% | 0.36% | |
| JPY | -0.73% | -0.87% | -1.07% | -0.97% | -0.96% | -0.97% | -0.68% | |
| CAD | 0.21% | 0.12% | -0.08% | 0.97% | -0.01% | -0.00% | 0.29% | |
| AUD | 0.20% | 0.11% | -0.09% | 0.96% | 0.00% | -0.01% | 0.27% | |
| NZD | 0.21% | 0.12% | -0.07% | 0.97% | 0.00% | 0.01% | 0.27% | |
| CHF | -0.08% | -0.16% | -0.36% | 0.68% | -0.29% | -0.27% | -0.27% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.
Die Bedenken über den politischen Ausblick Japans resultieren aus Berichten, die besagen, dass Premierministerin Sanae Takaichi eine vorzeitige Neuwahl ansetzen könnte. Laut dem regionalen Nachrichtenportal Nikkei wird Takaichi am Mittwoch ihre Absicht bekannt geben, das Parlament aufzulösen, was einen Vorboten für die Einberufung neuer Wahlen darstellt.
Zusätzlich halten die Hoffnungen auf eine lockerere Geld- und Fiskalpolitik in diesem Jahr den japanischen Yen konstant unter Druck.
In der Zwischenzeit wirkt die Stärke des US-Dollars (USD) ebenfalls als Rückenwind für das Paar. Der US-Dollar-Index (DXY) handelt nahe seinem Monatshoch bei 99,25, da die Spekulationen über die Stabilität der Zinssätze der Federal Reserve (Fed) nach der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten für Dezember intakt bleiben. Die Daten zeigten, dass der US-Headline- und der Kernverbraucherpreisindex (CPI) im Jahresvergleich stabil um 2,7% bzw. 2,6% gestiegen sind.

USD/JPY notiert zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bei etwa 159,33. Der Preis hält sich gut über dem steigenden 20-Wochen-Exponentiell-Gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 154,19, was einen starken bullishen Trend unterstreicht.
Der 14-Wochen-Relative-Stärke-Index (RSI) bei 70,85 (überkauft) signalisiert ein gestrecktes Momentum und erhöht das Risiko einer Pause.
Mit einem gestreckten Momentum könnten weitere Gewinne langsamer werden, und eine Konsolidierung könnte auftreten. Ein Rückgang würde voraussichtlich Unterstützung bei 154,19, dem 20-Wochen-EMA, finden, während die Trendneigung über diesem Maß positiv bleibt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Inflationäre oder deflationäre Tendenzen werden erfasst, indem regelmäßig die Preise eines repräsentativen Warenkorbs aus Gütern und Dienstleistungen zusammengezählt und als Verbraucherpreisindex (VPI) dargestellt werden. Diese VPI-Daten werden monatlich erhoben und vom US-Arbeitsministerium veröffentlicht. Der Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY) stellt die Preise im aktuellen Referenzmonat denen desselben Monats des Vorjahres gegenüber. Der VPI gilt als wichtiger Indikator zur Messung der Inflation und der Entwicklung der Kaufkraft. In der Regel wird ein hoher Wert als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD) bewertet, während ein niedriger Wert als negativ (bärisch) gilt.
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Di Jan. 13, 2026 13:30
Häufigkeit: Monatlich
Aktuell: 2.7%
Prognose: 2.7%
Vorher: 2.7%
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Die US-Notenbank (Fed) verfolgt ein doppeltes Mandat: die Sicherstellung von Preisstabilität und maximaler Beschäftigung. Gemäß diesem Auftrag sollte die Inflation bei etwa 2 % im Jahresvergleich liegen. Doch genau dieser Aspekt stellt seit der Pandemie – die die Weltwirtschaft nachhaltig beeinflusst – die größte Herausforderung für die Zentralbank dar. Der Preisdruck bleibt hoch, da anhaltende Lieferkettenprobleme und Engpässe die Teuerung weiter anheizen. Gleichzeitig verharrt der Verbraucherpreisindex (CPI) auf einem Mehrjahreshoch. Die Fed hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, um die Inflation einzudämmen, und wird ihre restriktive Geldpolitik voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft beibehalten.