Der Euro notiert gegenüber dem US-Dollar nahezu unverändert und bewegt sich nach dem Versuch einer Aufwärtswende zu Wochenbeginn in einer engen Handelsspanne. Damit konsolidiert die Gemeinschaftswährung nach dem Rücksetzer von Mitte bis Ende Dezember, berichten die Chef-Devisenstrategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret.
„Die Erwartungen an die kurzfristigen Zinsen scheinen sich nach dem jüngsten Rückgang zu stabilisieren, und auch die Zinsdifferenzen gegenüber den USA zeigen ein ähnliches Bild. Der Euro wird weiterhin stark von der Marktstimmung getrieben, was sich in der hohen Korrelation zu den Bewegungen bei den Risk Reversals widerspiegelt, die aktuell bei 0,9 auf 21-Tage-Sicht liegt.“
„Die kurzfristigen und mittelfristigen technischen Signale sind neutral. Das zeigt sich in einem RSI, der weiter um die Marke von 50 pendelt, sowie in der insgesamt flachen Handelsspanne, die das Kursverhalten des Euro seit Juni weitgehend geprägt hat.“
„Der jüngste Rücksetzer scheint durch eine Unterstützung am 50-Tage-Durchschnitt bei 1,1657 gestoppt worden zu sein. Die lokale Handelsspanne wird durch eine Unterstützung bei 1,1620 und einen Widerstand bei 1,1800 definiert. Kurzfristig rechnen wir mit einer Seitwärtsbewegung zwischen 1,1620 und 1,1720.“