Silber steigt bis nahe $90.00 – Rekordhoch im Safe-Haven-Lauf, Geopolitik und Fed-Debatte prägen den Markt
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XAG/USD setzt die Rally am Mittwoch den vierten Handelstag in Folge fort und markiert in Asien nahe $90.00 ein neues Allzeithoch.
Treiber bleibt die Flucht in sichere Häfen: Die USA stellen im Iran-Konflikt militärische Optionen in den Raum, die Lage vor Ort bleibt angespannt.
Der US-Dollar fiel zunächst wegen Fed-Unabhängigkeitsängsten, erholte sich aber deutlich, nachdem führende Notenbankchefs Powell öffentlich unterstützten.
Silber (XAG/USD) baut seine Gewinnserie am Mittwoch weiter aus. In der asiatischen Sitzung steigt das Edelmetall bis nahe $90.00 und erreicht damit ein neues Rekordhoch. Der Markt bleibt klar „risk-off“: Geopolitische Spannungen halten die Nachfrage nach sicheren Häfen hoch.
Geopolitik stützt Safe-Haven-Nachfrage
Im Zentrum steht die Lage im Iran. Zivile Unruhen, ausgelöst durch steigende Inflation, den fallenden Rial gegenüber dem US-Dollar sowie Korruptionsvorwürfe gegen die Regierung, haben laut Text zum Tod von Hunderten Demonstranten geführt.
US-Präsident Donald Trump warnte, Washington könne militärisch reagieren, falls die iranische Regierung weiterhin Demonstranten töte.
Fed-Unabhängigkeit bleibt Thema – USD erst unter Druck, dann Rebound
Parallel bleibt die Debatte um die Unabhängigkeit der Fed ein wichtiger Faktor für Edelmetalle. Auslöser sind die im Text genannten strafrechtlichen Vorwürfe gegen Fed-Chef Jerome Powell im Zusammenhang mit der Verwendung von Mitteln für die Renovierung des Hauptquartiers in Washington. Powell bezeichnete die Vorwürfe als „pretext“ und als Konsequenz daraus, dass die Fed die Zinsen nach ihrer Einschätzung des öffentlichen Interesses setze – und nicht nach den Präferenzen des Präsidenten.
Diese Entwicklung belastete den US-Dollar zunächst deutlich: Marktbeobachter warnten, ein Angriff auf den autonomen Status der Fed könne die Wahrnehmung der US-Souveränität und damit auch das Rating belasten. Anschließend drehte der Dollar jedoch wieder nach oben, nachdem Notenbankchefs großer Institutionen Powell den Rücken stärkten.
„We stand in full solidarity with the Fed System and its Chair Jerome H. Powell“, erklärten am Dienstag die Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB), der Bank of England (BoE) sowie neun weiterer Institutionen gemeinsam.
Technische Lage: Rally stark, aber überkauft
Zum Zeitpunkt der Erstellung handelt XAG/USD weiterhin nahe $90.00. Käufer behalten die Kontrolle, das Momentum ist jedoch bereits deutlich gestreckt:

Der 14-Tage-RSI liegt bei 74.77 (überkauft) und steigt von 72.52 – ein Signal für zunehmenden bullischen Druck.
Gleichzeitig können überkaufte Bedingungen den direkten Anschluss begrenzen und eine Konsolidierung auslösen.
Laut Einordnung würde ein Abkühlen des RSI in Richtung 70 die Bewegung „resetten“ und eine stabilere Fortsetzung ermöglichen. Umgekehrt würde eine erneute Beschleunigung des RSI in Richtung des vorherigen Extremwerts nahe 85.90 die Rally anfälliger für einen schärferen Rücksetzer machen, wenn Momentum-Müdigkeit einsetzt.
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