Xiaomi zündet den EV-Turbo: Goldman schraubt Kursziel rauf

Quelle Investing

Investing.com - Die Aktien von Xiaomi (HK:1810) erhielten am Freitag Auftrieb durch eine Kurszielanhebung von Goldman Sachs (NYSE:GS). Auf der Handelsplattform Tradegate kletterten die Papiere um mehr als 2 % und erreichten zwischenzeitlich mit 2,89 Euro den höchsten Stand seit August 2021.

Die US-Investmentbank erhöhte ihre 12-Monats-Kursziel des chinesischen Technologiekonzerns von 24,7 auf 27,5 Hongkong-Dollar. Begründet wurde dies mit einer stärkeren als erwarteten Entwicklung im Elektrofahrzeuggeschäft (EV).

Xiaomi verzeichne laut Goldman Sachs erste Erfolge mit seiner „Human x Car x Home“-Strategie sowohl auf dem chinesischen Markt als auch international. Die Bank bekräftigte daher ihr "Buy"-Rating für die Aktie und verwies auf die vielversprechende Performance im EV-Sektor. Insbesondere die gesteigerten Auslieferungen des SU7-Modells sowie bevorstehende Produkterweiterungen tragen zu diesem positiven Ausblick bei.

Laut Goldman Sachs plant Xiaomi für Oktober 20.000 Auslieferungen des SU7 und erhöhte seine Schätzungen für die Jahresproduktion ab 2025 auf über 225.000 Einheiten. Diese Zahlen beruhen auf der gestiegenen Produktionskapazität in Xiaomis Phase-I-Fabrik und der starken Nachfrage. Zusätzlich wurde das Modell SU7 Ultra, das im Oktober am Nürburgring vorgestellt wird, in die Schätzungen aufgenommen. Für 2025 erwartet man den Verkauf von 4.000 Einheiten zu einem durchschnittlichen Preis von 800.000 RMB, was rund 5 % des EV-Umsatzes ausmachen könnte.

Darüber hinaus wird ein früher als erwarteter Marktstart für Xiaomis zweites EV-Modell erwartet. Für 2025 schätzt die Bank einen Absatz von 40.000 Einheiten, der bis 2026 auf 210.000 Fahrzeuge steigen soll. Damit könnte dieses Modell in diesen Jahren 15 % bzw. 44 % des EV-Umsatzes generieren.

Auch der Smartphone-Bereich bleibt laut Goldman Sachs ein wichtiger Treiber für das Wachstum. Die anstehende Einführung der Xiaomi 15-Serie wird als bedeutend bewertet, nachdem die Vorgängerserie Xiaomi 14 bereits 80 % mehr Auslieferungen verzeichnete. Ähnlich starke Ergebnisse werden für die Xiaomi 15-Serie erwartet, sowohl auf dem chinesischen als auch auf dem internationalen Markt.

Goldman Sachs setzt die Bewertung für Xiaomis EV-Geschäft auf 18,5 Milliarden US-Dollar, nach zuvor geschätzten 12,7 Milliarden US-Dollar.

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Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Silber rutscht nach Rekordhoch auf $93.50 – Gewinnmitnahmen bremsen, Safe-Haven-Faktor stütztXAG/USD fällt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $93.60 und gibt nach dem Rekordhoch vom Vortag nach. Auslöser sind vor allem Gewinnmitnahmen; zugleich könnten Safe-Haven-Ströme die Abgaben kurzfristig begrenzen. Der Markt blickt zudem auf die Fed, die im Januar voraussichtlich stillhält; laut CME FedWatch liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung später im Monat bei knapp 5%. Der Silberpreis (XAG/USD) gerät am Dienstag in der frühen Asien-Session unter Druck und notiert um $93.60. Nach dem frischen Rekordhoch in der vorherigen Sitzung nehmen Marktteilnehmer Gewinne vom Tisch – ein klassisches Muster nach starken Laufbewegungen. Auf der Unterseite könnte die erhöhte Nachfrage nach sicheren Häfen die Abgaben jedoch zunächst abfedern. Zollkonflikt bleibt Preistreiber – Safe-Haven-Nachfrage als Gegenpol Für Aufmerksamkeit sorgt weiterhin die Eskalation im transatlantischen Handelskonflikt. US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag an, ab February 1 einen zusätzlichen 10% import tariff auf Waren aus Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und dem United Kingdom (UK) zu erheben – so lange, bis die USA Grönland kaufen dürfen. Auf europäischer Seite werden Gegenmaßnahmen diskutiert. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll die EU aufgefordert haben, ihre sogenannte „trade bazooka“ zu aktivieren. Darunter fallen potenziell Schritte wie Einschränkungen beim Zugang US-amerikanischer Unternehmen zum EU-Markt oder Exportkontrollen – als Teil eines breiteren Maßnahmenkatalogs. Die Aussicht auf neue Zölle und eine mögliche Gegenreaktion erhöht die Unsicherheit – und genau das stützt traditionell Safe-Haven-Assets wie Silber. Fed: „Higher for longer“ bleibt Gegenwind für zinslose Edelmetalle Gleichzeitig steht der Zinsfaktor im Weg: Die US-Notenbank dürfte den Leitzins auf ihrer Januar-Sitzung unverändert lassen. Laut CME FedWatch ist eine Zinssenkung später im Monat aktuell nur mit knapp 5% eingepreist. Das „higher for longer“-Narrativ stützt tendenziell den US-Dollar und belastet damit zinslose Assets wie Silber – zumindest auf der Marginalseite.
Autor  Mitrade Team
Di. 20.Jan
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WTI-Preis steigt leicht auf nahe 79,00 USD, da eine Eskalation des US-Iran-Kriegs die Ölströme bedrohtWest Texas Intermediate (WTI), der US-Rohöl-Benchmark, wird während der frühen europäischen Handelsstunden am Freitag bei rund 79,00 USD gehandelt. Der WTI steuert auf den größten Wochenanstieg seit April zu, da die steigenden Spannungen im Nahen Osten Befürchtungen über eine Unterbrechung der Ölversorgung schüren.
Autor  FXStreet
Fr. 17.Jul
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Autor  FXStreet
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Autor  FXStreet
vor 17 Stunden
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