Gold zieht über $4.750 an – US-Europa-Spannungen stützen XAU/USD
- Goldpreis Prognose: 75 Prozent Rally! Droht jetzt der Absturz?
- Gold bleibt positiv gestimmt angesichts eines schwächeren USD und der Nachfrage nach sicheren Häfen vor den US-Iran-Gesprächen
- Gold konsolidiert unter 5.200 $ während die Fed-Aussichten geopolitische Risiken ausgleichen
- Gold rückt angesichts geopolitischer Spannungen und USD-Schwäche wieder näher an die Marke von 5.200 $ heran
- Iran eskaliert – Ölpreis und Gold explodieren zum Wochenstart!
- Gold zieht sich aus dem Bereich von 5.400 $ zurück; dennoch um über 1 % im Plus angesichts der Spannungen im Nahen Osten

Gold (XAU/USD) steigt am Mittwoch in der frühen asiatischen Sitzung auf rund $4.775 und setzt die Rally fort – in einem Umfeld politischer und wirtschaftlicher Unsicherheit.
Im Fokus stehen Entwicklungen in Davos, wo Donald Trump mit mehreren Ländern über die Grönland-Frage sprechen will.
Gleichzeitig haben Händler ihre Zinssenkungswetten verschoben: Der Markt preist die nächste Fed-Senkung im Juni ein, gefolgt von einer weiteren Lockerung im vierten Quartal.
Gold notiert in den frühen Handelsstunden am Mittwoch in Asien nahe $4.775 und steuert auf ein weiteres Rekordhoch zu. Später am Mittwoch dürfte zudem Trumps Auftritt beim World Economic Forum in Davos (Schweiz) besondere Aufmerksamkeit bekommen.
Safe-Haven-Nachfrage wegen Grönland-Streit
Marktteilnehmer setzen weiter auf klassische Schutzwerte, während die Spannungen zwischen den USA und Europa rund um Grönland anhalten. Trump hatte am Wochenende damit gedroht, Zölle gegen acht europäische Staaten zu verhängen, die seine Pläne ablehnen, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen.
Zusätzlichen Zündstoff liefert die Handelspolitik: Wie die BBC am Mittwoch unter Berufung auf Quellen aus dem Umfeld des Handelsausschusses berichtet, plane das Europäische Parlament, die Zustimmung zu dem im Juli vereinbarten US-Handelsabkommen auszusetzen. Die Ankündigung der Suspendierung soll am Mittwoch in Straßburg (Frankreich) erfolgen. Eine weitere Eskalation könnte die Nachfrage nach traditionellen sicheren Häfen wie Gold kurzfristig weiter stützen.
Zinserwartungen rücken nach hinten
Parallel dazu haben Händler ihre Erwartungen an eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank zurückgenommen. Nach Anzeichen eines sich verbessernden US-Arbeitsmarkts wurden Wetten auf eine Senkung später in diesem Monat reduziert. Stattdessen wird die nächste Zinssenkung nun für Juni eingepreist – einen Monat nachdem die Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell endet – und eine weitere Lockerung im vierten Quartal.
Die Einschätzung, dass die US-Notenbank die Zinsen länger hoch halten kann, stützt in der Regel den US-Dollar (USD) und belastet zinslose Anlagen wie Gold – der aktuelle Kursanstieg zeigt jedoch, dass die Safe-Haven-Nachfrage den Markt derzeit dominiert.
Mehr erfahren
Der obige Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einer Redaktion geprüft.



