Hafen-Chaos in China: Lieferketten durch Explosion massiv gestört
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Investing.com – Eine Explosion an Bord eines Schiffs im dritten Abschnitt des Ningbo Beilun Hafens in China hat den Trans-Pazifik-Containerhandel erheblich beeinträchtigt. Der Vorfall, der organische Peroxidmaterialien betraf, führte zur sofortigen Schließung eines der weltweit verkehrsreichsten Umschlagpunkte.
Auswirkungen auf den Handel
Die Schließung des Terminals verursacht weitreichende Störungen in den Haupt-Transpazifik-Handelsrouten aus Asien, insbesondere während der Hochsaison. Ningbo, der drittgrößte Containerhafen der Welt mit einem Volumen von 33,35 Millionen zwanzig-Fuß-Äquivalent-Einheiten im Jahr 2023, ist ein entscheidender Knotenpunkt für die globale Lieferkette.
Verschärfung der bestehenden Störungen
Der Vorfall kommt zu einer Zeit, in der die nordamerikanischen Importe Rekordvolumen im August aufweisen, nachdem viele Importeure bereits im Juni ihre Bestellungen vorgezogen hatten, um sich auf erwartete Störungen im Herbst vorzubereiten.
Expertenmeinung
Christian Roeloffs, Mitbegründer und Geschäftsführer von Container xChange, verwies darauf, dass die Schließung des Ningbo Hafens bestehende Lieferschwierigkeiten zusätzlich verschärft. „Mit dieser Schließung ist der Ningbo Hafen nicht mehr betriebsbereit, was die bereits durch Taifun Gaemi im Juli verschärften Störungen weiter verkompliziert“, sagte Roeloffs.
Handlungsempfehlungen
Roeloffs rät Containerhandels- und Leasingunternehmen, sich auf verlängerte Verweilzeiten, potenzielle Umleitungen und eine Verknappung der Containerverfügbarkeit, insbesondere für gefährliche Güter, vorzubereiten. Er empfiehlt, alternative Routen durch andere Häfen zu prüfen, jedoch mit erhöhter Überlastung benachbarter Knotenpunkte zu rechnen und die Bestands- und Lieferpläne entsprechend anzupassen.
Diese Ereignisse verdeutlichen die Fragilität globaler Lieferketten und die weitreichenden Auswirkungen unvorhergesehener Störungen.
Wie CM berichtete, nimmt der Hafen seinen regulären Betrieb wieder auf.
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