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Der Silberpreis fällt in der asiatischen Sitzung am Freitag auf $64.95, nachdem er zuvor neue Rekordstände markiert hatte.
Der Rücksetzer dürfte begrenzt bleiben, solange der Markt auf niedrigere US-Zinsen setzt – nach überraschend weicher Inflation.
Zusätzliche Unterstützung kommt von Safe-Haven-Flows, falls die Spannungen zwischen den USA und Venezuela weiter zunehmen.
Silber (XAG/USD) gibt am Freitagmorgen in Asien nach und handelt um $64.95. Nach den Rekordständen der vergangenen Sitzungen nehmen viele Marktteilnehmer erst einmal Gewinne mit – klassisch „sell the rip“, bevor neue Makro-Impulse auf den Tisch kommen. Gleichzeitig bleibt der Preis nach unten tendenziell gestützt, weil die Zinserwartungen wieder klar pro Edelmetalle kippen.
Frische US-Daten vom Donnerstag liefern dafür die Vorlage: Die Inflation kühlte im November stärker ab als gedacht. Laut US Bureau of Labor Statistics (BLS) sank der US Consumer Price Index (CPI) im November auf 2.7% YoY und lag damit unter der erwarteten 3.1%. Auch die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel) stieg nur um 2.6% und blieb unter dem Marktkonsens von 3.0% – das ist laut Datensatz das langsamste Tempo seit 2021.
Solche Zahlen nähren die Hoffnung, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinsen weiter senken könnte, um den angeschlagenen Arbeitsmarkt zu stützen. Und genau das ist das Umfeld, in dem ein zinsloses Edelmetall wie Silber normalerweise weniger „Haltekosten“ hat – sprich: der Preisdruck nach unten wird oft abgefedert.
Ein zweiter Treiber kommt von der geopolitischen Seite: Steigende Spannungen zwischen den USA und Venezuela könnten die Nachfrage nach sicheren Häfen wieder anziehen. Nach Angaben der New York Times habe Venezuelas Regierung die Marine angewiesen, Schiffe mit Erdölprodukten beim Auslaufen zu eskortieren. Das erhöht das Risiko einer Konfrontation, nachdem Trump eine „blockade“ gegen Venezuelas Ölindustrie angeordnet hatte. In so einem Setup reicht manchmal schon ein Funke Schlagzeile, damit Risikoassets wackeln und Edelmetalle wieder bid bekommen.
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