Gold-Comeback: Tech-Ausverkauf und schwache US-Daten locken Käufer an
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Die Wende: Gold prallt von der Unterstützung bei 4.655 Dollar ab, getrieben von einem weltweiten Ausverkauf bei Tech-Aktien.
Der Konjunktur-Schock: Eine Serie schwacher US-Arbeitsmarktdaten (JOLTS, Erstanträge) befeuert die Wette auf mindestens zwei Zinssenkungen in 2026.
Das technische Bild: Der Kurs steckt in einer Pattsituation zwischen dem 200er-SMA (Support) und dem 50er-SMA (Widerstand) fest.
In einem Umfeld roter Vorzeichen an den globalen Aktienmärkten besinnen sich Anleger auf alte Tugenden. Der Goldpreis (XAU/USD) konnte am Freitag eine dynamische Kehrtwende vollziehen. Nachdem das Edelmetall im asiatischen Handel zunächst auf ein Vier-Tages-Tief im Bereich von 4.655 US-Dollar abgerutscht war, nutzten "Dip-Buyer" die Gelegenheit zum Einstieg.
Der Grund für den Stimmungsumschwung ist eine klassische "Risk-Off"-Bewegung: Der Ausverkauf an der Wall Street, der sich in Asien fortsetzte, treibt Kapital aus riskanten Tech-Titeln in sichere Häfen wie Gold.
US-Arbeitsmarkt: Risse im Fundament
Fundamental erhält das zinslose Edelmetall Rückenwind von einer Reihe enttäuschender Daten, die das Bild eines abkühlenden US-Arbeitsmarktes zeichnen. Diese Schwäche nährt die Hoffnung, dass die Fed 2026 die Zinsen senken muss – laut dem CME FedWatch Tool preisen Händler derzeit mindestens zwei Schritte um je 25 Basispunkte ein.
Die Faktenlage der Woche ist eindeutig:
JOLTS (Offene Stellen): Die Zahl der offenen Stellen fiel im Dezember auf 6,542 Millionen (Vormonat revidiert: 6,928 Mio.) – ein Zeichen sinkender Nachfrage nach Arbeitskräften.
Arbeitslosenhilfe: Die Erstanträge stiegen in der Woche zum 31. Januar auf 231.000 (Erwartung: 212.000; Vormonat: 209.000).
ADP-Report: Die Privatwirtschaft schuf im Januar nur 22.000 neue Stellen (Erwartung: 48.000).
Trump, Warsh und der Iran
Auf der politischen Bühne sorgt US-Präsident Donald Trump für Bewegung. Um die Sorgen vor einem zu straffen Kurs seines Fed-Kandidaten Kevin Warsh zu zerstreuen, erklärte Trump, er hätte Warsh nicht nominiert, wenn dieser Zinserhöhungen angestrebt hätte. Es bestehe "wenig Zweifel", dass die Zinsen sinken würden.
Geopolitisch bleibt die Lage fragil. Zwar betonte das Weiße Haus, dass Diplomatie die erste Wahl im Umgang mit dem Iran sei, warnte jedoch gleichzeitig, dass militärische Optionen auf dem Tisch blieben. Diese Unsicherheit im Vorfeld der Gespräche am Freitag stützt den Goldpreis zusätzlich.
Charttechnik: Gefangen zwischen den Linien
Technisch befindet sich Gold in einer Konsolidierungsphase auf dem 4-Stunden-Chart (H4). Der Kurs ist eingekeilt zwischen zwei gleitenden Durchschnitten:
Unterstützung: Der steigende 200-Perioden-SMA bei 4.691,87 US-Dollar fungiert als dynamischer Boden, der den jüngsten Absturz auffing.
Widerstand: Auf der Oberseite deckelt der 50-Perioden-SMA bei 5.026,76 US-Dollar das Aufwärtspotenzial.
Die Indikatoren senden gemischte Signale: Der RSI notiert neutral bei 45, während der MACD unter der Nulllinie verharrt, aber ein nachlassendes bärisches Momentum anzeigt.Fazit: Für einen nachhaltigen Ausbruch benötigen die Bullen einen Schlusskurs über dem 50er-SMA. Solange dies nicht gelingt, bleibt der Handel in der Range wahrscheinlich.
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