Silber-Absturz unter 72 Dollar: Spekulanten ziehen die Reißleine – Boden noch nicht erreicht?
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Der Einbruch: Silber fällt im asiatischen Handel auf 71,90 US-Dollar – den tiefsten Stand seit dem 2. Januar.
Die Ursache: Nachlassende Spannungen zwischen den USA und dem Iran senken die Nachfrage nach "sicheren Häfen"; Gewinnmitnahmen beschleunigen den Rutsch.
Die Warnung: Analysten sehen den Markt weiterhin als überhitzt an ("noch nicht vollständig bereinigt"), da die Rallye primär durch Spekulation getrieben war.
Der Silberpreis (XAG/USD) befindet sich im freien Fall. Am Freitag rutschte das Edelmetall im asiatischen Handel unter die Marke von 72,00 US-Dollar und markierte bei rund 71,90 US-Dollar ein neues Jahrestief (seit dem 2. Januar). Der Glanz des "sicheren Hafens" verblasst zusehends, da geopolitische Ängste einer nüchternen Marktrealität weichen.
Geopolitik: Diplomatie statt Konfrontation
Ein wesentlicher Grund für den Rückzug der Käufer ist die geplante Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran am heutigen Freitag. Die bloße Aussicht auf Dialog reicht aus, um die Risikoaufschläge im Preis schmelzen zu lassen. Zwar gibt es noch Reibungspunkte bei der Agenda – Teheran will sich auf das Atomabkommen beschränken, während Washington auch das Raketenprogramm und Menschenrechte thematisieren will –, doch der Markt wettet derzeit auf Deeskalation.
Analysten-Warnung: "Markt noch nicht bereinigt"
Noch beunruhigender für die Bullen ist jedoch die Einschätzung zur Marktstruktur. Laut Experten ist der jüngste Preisverfall weniger auf mangelnde physische Nachfrage zurückzuführen, sondern auf das Platzen spekulativer Positionen.Sunil Garg, Managing Director bei Lighthouse Canton, findet deutliche Worte: "Wir haben einen massiven Aufbau von Spekulanten-Positionen gesehen... Ich glaube nicht, dass diese Bereinigung schon vollständig abgeschlossen ist." Das bedeutet im Klartext: Die von Hebelprodukten und Optionen getriebene Blase könnte noch weiter Luft ablassen müssen, bevor ein tragfähiger Boden gefunden wird.
Arbeitsmarkt als letzter Hoffnungsschimmer?
Einen kleinen Lichtblick bietet lediglich die US-Konjunktur. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten enttäuschten auf ganzer Linie:
Offene Stellen: Die Zahl der offenen Stellen (JOLTS) fiel im Dezember überraschend auf den tiefsten Stand seit 2020.
Arbeitslose: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen in der letzten Woche stärker als erwartet.
Diese Schwäche könnte den US-Dollar belasten und damit dem in Dollar notierten Silberpreis zumindest temporär eine Stütze bieten – vorausgesetzt, der spekulative Verkaufsdruck lässt nach.
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