Toncoin-Comeback: Derivate-Händler wetten auf die Wende – Kursziel 1,59 Dollar
- Solana unter Druck: SOL rutscht weiter ab und steuert auf Schlüsselstütze bei $116 zu
- XRP wackelt erneut: Drei Signale, die den nächsten Rücksetzer auslösen könnten
- Cardano rutscht unter $0,36: Geopolitische Spannungen belasten Risikoassets
- Chart-Analyse: Cardano (ADA) unter Druck – Großanleger fliehen, 2023er-Tiefs im Visier
- Ethereum im Abwärtsstrudel: ETF-Milliardenabflüsse und Wallet-Verkäufe drücken den Kurs
- Krypto-Ausblick: Bitcoin stabilisiert sich über 87.787 US-Dollar – Ether vor der nächsten Hürde, XRP bleibt fragil

Die Erholung: Toncoin (TON) macht Boden gut und klettert nach einem Test der wichtigen Unterstützung bei 1,31 Dollar wieder über die 1,40er-Marke.
Das Signal: Am Terminmarkt dreht die Stimmung – die Long/Short-Ratio auf Binance erreicht den höchsten Stand seit Anfang Januar.
Die Technik: RSI und MACD deuten auf ein Nachlassen des Verkaufsdrucks hin, doch der Weg zur 50-Tage-Linie bleibt steinig.
Nach den Turbulenzen der letzten Woche sendet Toncoin (TON) erste Lebenszeichen. Der Token konnte seine Talfahrt stoppen und verzeichnete in den letzten zwei Tagen eine Erholung von rund 4,5 Prozent. Am Mittwoch notiert TON stabil oberhalb von 1,40 US-Dollar. Was auf den ersten Blick wie eine technische Gegenbewegung aussieht, wird durch fundamentale Daten vom Terminmarkt gestützt.
Derivate-Markt: Bullen übernehmen das Ruder

Daten des Analysehauses CoinGlass zeigen eine deutliche Stimmungsaufhellung bei den professionellen Händlern. Das Long-to-Short-Verhältnis stieg am Mittwoch auf 1,06. Ein Wert über 1,0 signalisiert, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer wieder auf steigende Kurse setzt.
Besonders auffällig ist die Entwicklung auf der Leitbörse Binance: Dort kletterte das Verhältnis der Long-Positionen auf 1,84 – den höchsten Stand seit dem 7. Januar. Flankiert wird dieser Optimismus von der Funding Rate (Finanzierungsrate). Diese ist mit 0,0045 Prozent wieder in den positiven Bereich gedreht. Das bedeutet faktisch: Long-Händler sind bereit, Gebühren an Short-Seller zu zahlen, um ihre Positionen zu halten – ein klassisches Indiz für eine konstruktive Marktstimmung.

Charttechnik: Bodenbildung bei 1,31 Dollar

Auch das technische Bild hellt sich auf. Nachdem der Kurs in der Vorwoche um über 11 Prozent korrigierte und die Unterstützung bei 1,31 US-Dollar erfolgreich testete, scheinen die Bären vorerst ihr Pulver verschossen zu haben.
Sollte sich die Erholung fortsetzen, wartet das nächste logische Kursziel am 50-Tage-EMA (Exponential Moving Average) bei 1,59 US-Dollar. Diese Marke ist von doppelter Bedeutung, da sie mit einer seit Anfang August bestehenden Abwärtstrendlinie zusammenfällt. Ein Ausbruch hierüber wäre ein starkes Kaufsignal.
Die Indikatoren stützen das Szenario einer Erholung:
RSI (Relative Strength Index): Der Oszillator notiert bei 35 und hat sich damit aus dem extrem überverkauften Bereich gelöst. Die Aufwärtstendenz zeigt ein Nachlassen des Verkaufsdrucks an, wenngleich für eine nachhaltige Rallye der Sprung über die neutrale 50er-Zone nötig ist.
MACD: Auch hier deutet sich eine Konvergenz an. Die roten Histogramm-Balken unter der Nulllinie werden kleiner, was auf ein schwindendes bärisches Momentum hindeutet.
Risiko: Sollte die Erholung abgewürgt werden, bleibt die Marke von 1,31 US-Dollar die entscheidende letzte Verteidigungslinie der Bullen.
Mehr erfahren
Der obige Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einer Redaktion geprüft.




