Markt-Beben: Gold erlebt historischen Absturz – Deutsche Bank warnt vor Spekulationsblase

Autor: Mitrade Team
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  • Historischer Einbruch: Gold verliert an einem Tag 8,95 Prozent – der stärkste Tagesverlust seit dem Jahr 2013.

  • Der "Warsh-Effekt": Die Nominierung von Kevin Warsh zum Fed-Chef schürt Ängste vor einer strafferen Geldpolitik ("Hawkishness").

  • Experten-Stimme: Deutsche-Bank-Stratege Jim Reid sieht trotz langfristiger Inflationssorgen massive spekulative Übertreibungen im Markt.

Der Februar beginnt an den Rohstoffmärkten mit einem Paukenschlag. In einem dramatischen Ausverkauf brach der Goldpreis über Nacht massiv ein. Laut einer aktuellen Analyse der Deutschen Bank verzeichnete das Edelmetall am Freitag ein Minus von 8,95 Prozent. Dies markiert den heftigsten Tagesverlust seit dem Jahr 2013. Auch Silber geriet unter die Räder und stürzte um 10 Prozent ab.

Auslöser: Die Rückkehr der "Falken"

Jim Reid, renommierter Stratege bei der Deutschen Bank, macht in seinem Report primär einen Faktor für die plötzliche Volatilität verantwortlich: die Personalie Kevin Warsh. Dessen Nominierung als neuer Vorsitzender der US-Notenbank Fed hat an den Märkten die Erwartung einer deutlich restriktiveren Geldpolitik geweckt. Diese "hawkishen" Aussichten stärken den Dollar und setzen zinslose Anlagen wie Gold unter massiven Abgabedruck.

Erschwerend kommt das politische Umfeld in Washington hinzu. Reid verweist auf den aktuellen "partiellen Shutdown" der US-Regierung. Zwar sei dieser nicht so gravierend wie der Rekord-Stillstand vor Weihnachten und eine baldige Lösung werde erwartet, doch trage die Situation zur allgemeinen Nervosität bei.

"Enormes spekulatives Element"

Bemerkenswert ist Reids persönliche Einordnung des Crashs. Der Stratege, der sich selbst aufgrund seiner Skepsis gegenüber den inflationären Folgen des Fiat-Geldsystems als langfristigen "Gold Bug" (Gold-Optimisten) bezeichnet, zeigt sich nun nüchtern. Der jüngste Preisanstieg bei den Edelmetallen habe sich angefühlt, als ob er von einem "enormen spekulativen Element" getrieben sei.

Für Anleger bedeutet dies: Die fundamentale Absicherung gegen Geldentwertung wurde kurzfristig von einer spekulativen Blase überlagert, aus der nun brutal die Luft entweicht.

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