Gold steigt den fünften Tag in Folge auf neue Rekorde – Fed-Zinssenkungsfantasie hält den Dollar unter Druck
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Gold (XAU/USD) setzt seine Rekordrally am Freitag den fünften Tag in Folge fort und erreicht in der asiatischen Sitzung ein neues Allzeithoch im Bereich von $4,967. Bemerkenswert: Der Aufwärtslauf zeigt sich weitgehend unbeeindruckt von nachlassenden US-EU-Spannungen rund um Grönland, nachdem US-Präsident Donald Trump bei Zöllen und einer möglichen gewaltsamen Übernahme zurückgerudert ist. Der entscheidende Treiber bleibt der US-Dollar: Anhaltende Wetten auf mindestens zwei weitere Zinssenkungen der Fed halten den Greenback gedrückt – und stützen damit das nicht verzinsliche Edelmetall, auch wenn kurzfristig überkaufte Signale eine Verschnaufpause nahelegen.
Gold (XAU/USD) verlängert seinen Wochenaufwärtstrend und schiebt sich am Freitag in Asien bis in die Zone um $4,967 vor. Zwar sorgt Trumps Kurswechsel bei Grönland – weniger Zoll-Druck, keine Übernahme mit Gewalt – grundsätzlich für Entspannung und ein freundlicheres Risikosentiment, das Safe-Haven-Nachfrage normalerweise dämpft. Dennoch bleibt die bullische Grundstimmung bei Gold intakt, was darauf hindeutet, dass der Markt derzeit eher auf monetäre Faktoren als auf die geopolitische Entspannung reagiert.
Gleichzeitig versucht der US-Dollar eine technische Gegenbewegung und erholt sich leicht von der nächtlichen Schwäche zurück in Richtung eines zweiwöchigen Tiefs. Zusammen mit extrem überkauften kurzfristigen Signalen und dem positiven Aktienmarktumfeld könnte das kurzfristig Anschlusskäufe bremsen. Größerer Dollar-Auftrieb wirkt jedoch begrenzt, solange die Zinssenkungserwartungen an die Fed den Greenback belasten. In diesem Umfeld dürfte jeder Rücksetzer bei Gold eher als Kaufgelegenheit betrachtet werden – mit tendenziell begrenztem Korrekturpotenzial.
Daily Digest Market Movers: Gold-Käufe reißen nicht ab – dovishe Fed-Erwartungen überlagern geopolitische Entspannung
Donald Trump zog seine Zoll-Drohungen zurück und sagte am Mittwoch, er habe mit der NATO eine Rahmenvereinbarung für einen künftigen Deal zu Grönland erreicht. Die Erleichterung trieb die Rally an der Wall Street an, deren Rückenwind am Freitag auch asiatische Aktien stützte.
Das US Bureau of Economic Analysis veröffentlichte die finale Schätzung des BIP für das dritte Quartal: Die Wirtschaft wuchs um 4.4%, leicht über der zweiten Schätzung von 4.3% und deutlich über den 3.8% aus dem Vorquartal.
Der US Core PCE Price Index (bevorzugtes Inflationsmaß der Fed) stieg im November auf 2.8% YoY nach 2.7%; monatlich lag der Zuwachs unverändert bei 0.2%.
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stiegen um 1,000 auf saisonbereinigte 200,000 für die Woche bis January 17. Der Wert lag unter den Erwartungen von 212K, überzeugte die USD-Bullen aber dennoch nicht.
Viele Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Fed den Leitzins mindestens bis zum Ende dieses Quartals und möglicherweise bis zum Ende der Amtszeit von Jerome Powell im May hält. Dennoch preisen die Märkte weiterhin die Möglichkeit von zwei weiteren Zinssenkungen in 2026 ein – ein Belastungsfaktor für den USD.
Der USD-Index steuert auf deutliche Wochenverluste zu und gibt damit einen großen Teil seiner Gewinne seit Beginn von 2026 wieder ab – was die Goldrally zusätzlich absichert.
Im Fokus steht nun das zweitägige FOMC-Meeting ab next Tuesday. Hinweise auf den künftigen Zinspfad dürften die kurzfristige USD-Dynamik prägen und damit auch das Momentum bei Gold.
Technik: Ausbruch bleibt bullish – RSI 81.11 signalisiert jedoch Überhitzung
Der Ausbruch über die Oberkante des seit Ende Oktober steigenden Kanals gilt als zentraler Trigger für die Bullen und stützt den positiven Kurzfrist-Ausblick. Der MACD bleibt konstruktiv: MACD-Linie und Signallinie liegen über Null, das positive Histogramm weitet sich aus – ein Zeichen zunehmenden Aufwärtsmomentums. Gleichzeitig zeigt der RSI bei 81.11 klar überkaufte Bedingungen, was die Gewinne kurzfristig deckeln und eine Konsolidierung begünstigen kann – ohne den Trend zwingend zu drehen.
Bleibt das Momentum zwar fest, aber „gestreckt“, steigt das Risiko eines Rücksetzers in Richtung der Kanalunterkante bei $4,437.46, falls Käufer vorübergehend vom Gas gehen. Solange der MACD jedoch im positiven Bereich bleibt und die RSI-Struktur oberhalb von 70 verharrt, spricht das eher für eine Pause auf hohem Niveau, bevor der übergeordnete Aufwärtstrend wieder Fahrt aufnimmt – vorausgesetzt, der Kurs hält sich über der ehemaligen Kanaloberkante.
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