TradingKey – Japanische und südkoreanische Aktien gaben in einem volatilen Handel nach, während der KOSPI unter die Marke von 5.500 Punkten fiel. SK Hynix widersetzte sich hingegen dem Trend dank einer massiven Sonderdividende von 16 Billionen Won.
Im asiatischen Handel am 26. Oktober versuchten die Aktienmärkte in Japan und Südkorea nach einem schwächeren Auftakt am Morgen eine Bodenbildung, doch nach der Mittagszeit setzte erneut Verkaufsdruck ein, was bis zum Handelsschluss zu einer schwachen, volatilen Abwärtsbewegung führte. Dabei fiel der KOSPI um 1,46 % auf 5.469,47 Punkte und gab die Marke von 5.500 Punkten preis.
Die beiden großen Schwergewichte entwickelten sich uneinheitlich. Marktführer Samsung Electronics schloss 1,16 % im Minus bei 213.000 Südkoreanischen Won, während SK Hynix sich angesichts der Nachricht über eine massive Sonderdividende von bis zu 16 Billionen Won dem Trend widersetzte und leicht um 0,16 % auf 1.279.000 Won stieg.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei 225 Index setzte seinen durch Deleveraging getriebenen Kursverfall vom vergangenen Freitag fort und schloss 0,8 % schwächer bei 62.189,60 Punkten. Die Entwicklung der beiden Schwergewichte verlief uneinheitlich: Kioxia büßte 1,61 % auf 12.550 Yen ein, während SoftBank um 0,21 % stieg und bei 4.285 Yen schloss.
Diesen Mittwoch (28. Oktober) wird SK Hynix offiziell seine Ergebnisse für das dritte Quartal vorlegen und seinen Sonderdividendenplan über 16 Billionen Won erläutern. Die Gewinnprognose des Unternehmens wird als wichtiger Gradmesser zur Stützung der Stimmung bei asiatischen Chip-Aktien dienen. Darüber hinaus werden Aussagen von Unternehmen wie Microsoft und Google in dieser Woche zu ihren KI-Infrastrukturinvestitionen für 2027 den Verlauf der japanischen und südkoreanischen Halbleiter-Lieferketten direkt bestimmen.