Kospi fällt um 3 %, Nikkei durchbricht Marke von 63.000, während SoftBank um mehr als 10 % einbricht, stürzen Samsung Electronics, SK Hynix und Kioxia ab

Quelle Tradingkey

TradingKey – Japanische und südkoreanische Aktienmärkte brechen zu Handelsbeginn ein! SoftBank verliert über 10 %, während Kioxia, Samsung und SK Hynix im Gleichschritt nachgeben.

Im asiatischen Handel am 14. September eröffneten die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte durchweg schwächer und tendierten weiter nach unten. Damit setzten sich der Verkaufsdruck und die zurückhaltende Stimmung aus der zweiten Hälfte der vergangenen Woche fort. Der südkoreanische KOSPI-Index brach zu Handelsbeginn um 3,27 % ein, rutschte direkt unter die Marke von 6.700 Punkten und lag bei 6.683,99 Punkten. Wichtige Chipwerte aus dem Technologiesektor gaben auf breiter Front kräftig nach: Samsung Electronics verlor 3,85 %, rutschte unter die Marke von 250.000 Südkoreanischen Won und notierte bei 249.500 Südkoreanischen Won; SK Hynix startete mit einem Minus von 5,19 % bei 1.718.000 Südkoreanischen Won.

kospi-54d7118b73dd447db1576e98c1e96ad6Chart des KOSPI-Index, Quelle: TradingView

Auch der Nikkei 225 Index eröffnete schwächer und tendierte nach unten. Er verlor 1,76 %, rutschte unter die Marke von 63.000 Punkten und stand bei 62.883,02 Punkten. Zwei wichtige Schwergewichte wurden ebenfalls mit nach unten gezogen: Der Aktienkurs von SoftBank fiel um 10,35 % auf 5.863 Yen; Kioxia gab um 9,29 % nach, verlor die Marke von 50.000 Yen und notierte bei 49.010 Yen.

Da die Bank of Japan (BOJ) weiterhin Signale für eine Normalisierung ihrer Geldpolitik sendet, rechnet der Markt nach wie vor mit möglichen Zinsanhebungen noch im Laufe des Jahres. Ein stfärkerer Yen belastet die Ertragserwartungen japanischer Exportunternehmen und drückt auf den Markt. Zudem hat die Korea Exchange ab heute die Handelszeiten für Aktien offiziell bis 20:00 Uhr verlängert, um internationales Kapital aus Europa und den USA anzuziehen. Am ersten Tag des neuen Mechanismus agierten einige institutionelle Anleger sowie Privatanleger in der Eröffnungssitzung relativ zurückhaltend und warteten die Veränderungen bei der Liquiditätsverteilung im Tagesverlauf ab.

Der wichtigste Faktor ist jedoch, dass sich die globalen Märkte in dieser Woche (15.–16. September) auf die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) konzentrieren. Die Risikoaversion unter den Anlegern bleibt vor der Entscheidung hoch, sodass ausländisches Kapital am südkoreanischen Markt vorübergehend eine abwartende Haltung einnimmt oder Nettoabflüsse verzeichnet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
placeholder
Klimakiller KI: So plündern Big Techs unsere EnergiereservenInvesting.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
Autor  Investing.com
16.Jul. 2024
Investing.com – Der immense Stromverbrauch von Blockchains wie Bitcoin und Ethereum stand über viele Jahre hinweg im Fokus und wurde stets damit in Verbindung gebracht, wie umweltschädlich diese Techn
placeholder
Goldpreis Prognose: Warsh-Debüt treibt Gold auf 4.330 DollarDer Goldpreis steht plötzlich wieder genau dort, wo es für Anleger richtig spannend wird. Nach einer mehrwöchigen Korrektur ist Gold zurück. Und wie. Am Dienstag sprang der Spotpreis auf 4.330,35 US-Dollar je Unze.
Autor  FXStreet
Di. 16.Jun
Der Goldpreis steht plötzlich wieder genau dort, wo es für Anleger richtig spannend wird. Nach einer mehrwöchigen Korrektur ist Gold zurück. Und wie. Am Dienstag sprang der Spotpreis auf 4.330,35 US-Dollar je Unze.
placeholder
Goldpreis: Diese 3 Szenarien könnten 5.000 Dollar bringenDer Goldpreis hat sich in den vergangenen zwei Jahren von vielen alten Börsenregeln verabschiedet. Realzinsen hoch? Der Dollar stark? Früher waren solche Entwicklungen häufig Gift für Gold. Doch genau dieses Zusammenspiel funktioniert offenbar nicht mehr so zuverlässig wie früher.
Autor  FXStreet
Di. 08.Sep
Der Goldpreis hat sich in den vergangenen zwei Jahren von vielen alten Börsenregeln verabschiedet. Realzinsen hoch? Der Dollar stark? Früher waren solche Entwicklungen häufig Gift für Gold. Doch genau dieses Zusammenspiel funktioniert offenbar nicht mehr so zuverlässig wie früher.
placeholder
Bitcoin vor Daten-Schock: US-Zinsen werden zum KurstreiberDie Sensibilität von Bitcoin (BTC) gegenüber US-Konjunkturdaten ist in diesem Jahr immer deutlicher geworden. Vor mehreren wichtigen Datenveröffentlichungen in dieser Woche wissen BTC-Händler inzwischen sehr genau um deren Bedeutung - ähnlich wie Marktteilnehmer in der traditionellen Finanzwelt.
Autor  FXStreet
Mi. 09.Sep
Die Sensibilität von Bitcoin (BTC) gegenüber US-Konjunkturdaten ist in diesem Jahr immer deutlicher geworden. Vor mehreren wichtigen Datenveröffentlichungen in dieser Woche wissen BTC-Händler inzwischen sehr genau um deren Bedeutung - ähnlich wie Marktteilnehmer in der traditionellen Finanzwelt.
placeholder
Ethereum vor Ausbruch? ETH hängt weiter an der 2.500-Dollar-MarkeEthereum (ETH) hält sich am Donnerstag nahe 2.500 Dollar stabil. Der Markt wird dabei von Schwäche im Derivatebereich und einer leichten Dominanz der Käufer am Spotmarkt geprägt.
Autor  FXStreet
Do. 10.Sep
Ethereum (ETH) hält sich am Donnerstag nahe 2.500 Dollar stabil. Der Markt wird dabei von Schwäche im Derivatebereich und einer leichten Dominanz der Käufer am Spotmarkt geprägt.
goTop
quote