Ripple (XRP) und Stellar (XLM) handeln am Donnerstag unter Druck, nachdem sie in dieser Woche bislang mehr als 2 % bzw. 3 % verloren haben. XRP und XLM nähern sich beide ihren entscheidenden Unterstützungszonen, die die nächste Richtungsbewegung bestimmen könnten. Unterdessen deuten gemischte Derivate- und On-Chain-Daten darauf hin, dass das Aufwärtspotenzial für beide Altcoins begrenzt bleibt.
Die Zusammenfassungsdaten von CryptoQuant zeigen vorsichtige Signale für beide Altcoins. Die Futures-Märkte von XRP zeigen überhitzte Bedingungen und eine Dominanz der Verkäuferseite, während einige Privatanleger aktiv sind. Auch der Spotmarkt zeigt überhitzte Bedingungen, während andere Kennzahlen neutral bleiben, was eine bärische, vorsichtige Stimmung unter Ripple-Händlern unterstreicht.
Bei XLM zeigen Spot- und Futures-Märkte große Whale-Orders; zugleich ist jedoch auch hier eine Dominanz der Verkäuferseite zu sehen, was auf einen negativen Ausblick unter Stellar-Händlern hindeutet.


Die Derivatedaten zeigen unter XRP- und XLM-Händlern ein gemischtes Bild. Das Long-to-Short-Verhältnis von CoinGlass für Ripple lag am Dienstag bei 0,83 und damit nahe dem niedrigsten Stand seit einem Monat. Ein Verhältnis unter eins deutet auf eine bärische Stimmung hin, da Händler darauf setzen, dass die Vermögenspreise fallen werden.
Unterdessen lag das Verhältnis von XLM am Donnerstag bei 1,13 und damit nahe dem höchsten Stand seit einem Monat. Ein Verhältnis über eins deutet auf eine bullishe Stimmung hin, da Händler darauf setzen, dass die Vermögenspreise steigen werden.


Darüber hinaus drehte die XRP-Finanzierungsrate am Mittwoch ins Negative und lag am Donnerstag bei -0,0012 %. Dies deutet darauf hin, dass Shorts Longs bezahlen, was einen bärischen Ausblick für XRP widerspiegelt.
Unterdessen bewegt sich die XLM-Finanzierungsrate in Richtung negatives Terrain und lag bei 0,003 %. Sollte die Rate negativ werden, könnte dies auf eine wachsende bärische Stimmung unter XLM-Händlern hindeuten.


XRP notiert am Donnerstag bei 1,392 USD, nachdem der Kurs in dieser Woche bislang um über 2% gefallen ist. Trotz dieser Korrektur hält sich XRP über den 50-Tage-, 100-Tage- und 200-Tage-Exponential Moving Averages (EMAs), die sich grob zwischen 1,244 USD und 1,354 USD bündeln, was den konstruktiven kurzfristigen Bias untermauert, solange diese dynamischen Unterstützungen halten.
Der Relative Strength Index (RSI) bewegt sich im mittleren 50er-Bereich und deutet auf ein moderates bullisches Momentum hin, während die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie unter der Nulllinie liegt, was darauf hindeutet, dass der Aufwärtsimpuls etwas an Zugkraft verliert, obwohl der Preis weiterhin durch die zugrunde liegende Trendstruktur gestützt wird.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim 200-Tage-EMA nahe 1,354 USD, weitere Puffer befinden sich beim horizontalen Niveau um 1,300 USD sowie beim 50-Tage- und 100-Tage-EMA knapp darunter, bevor eine weiter entfernte Untergrenze nahe 1,000 USD folgt.
Auf der Oberseite liegt der nächste markante Widerstand beim vorherigen horizontalen Deckel um 1,900 USD, und ein Tagesschluss darüber wäre nötig, um trotz der aktuellen Verlangsamung des Momentums eine stärkere bullische Fortsetzung wieder zu eröffnen.

Der XLM-Kurs notiert am Donnerstag bei 0,1802 USD, nachdem er in dieser Woche bislang um über 3% korrigiert hat. XLM bewegt sich in einer neutralen Spanne, da der Kurs knapp über dem 50-Tage-EMA bei 0,1796 USD liegt, jedoch weiterhin durch den 100-Tage-EMA bei 0,1803 USD und den breiteren Widerstand des 200-Tage-EMA nahe 0,1886 USD gedeckelt wird. Diese enge Bündelung der EMAs deutet darauf hin, dass sich der Kurs nach dem jüngsten Rücksetzer konsolidiert, wobei der RSI bei einem neutralen Wert von 50 verharrt und die MACD-Linie leicht unter die Signallinie rutscht, was auf nachlassendes bullisches Momentum hindeutet, ohne dass ein klarer Abwärtsbruch vorliegt.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 50-Tage-EMA um 0,1796 USD, mit einer klareren horizontalen Untergrenze bei 0,1774 USD; ein Tagesschluss darunter würde die breitere Unterstützung nahe 0,1420 USD freilegen.
Auf der Oberseite müssen die Bullen zunächst den 100-Tage-EMA bei 0,1803 USD zurückerobern, wobei der 200-Tage-EMA bei 0,1886 USD die nächste wichtige Hürde darstellt; nur ein anhaltender Anstieg über diese höhere Widerstandszone würde den Weg für eine konstruktivere mittelfristige Erholung wieder öffnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)