TradingKey – Die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte sahen sich konzentrierten Verkäufen ausgesetzt: Samsung Electronics brach um 8 % ein und zog den KOSPI mit nach unten, während SK Hynix, Kioxia und SoftBank ebenfalls Verluste hinnehmen mussten.
Im asiatischen Handel am 24. August eröffneten die Aktienmärkte in Japan und Südkorea schwächer und schwankten, wodurch sie insgesamt unter Druck blieben. Der KOSPI-Index fiel dabei um 3,12 % und verlor die Marke von 6.700 Punkten, um bei 6.696,96 Punkten zu schließen; die beiden Schwergewichte verzeichneten jeweils Rückgänge unterschiedlichen Ausmaßes: Samsung Electronics brach um 8,7 % ein, fiel unter das Niveau von 260.000 KRW und schloss bei 257.000 KRW, während SK Hynix um 3,41 % nachgab, die Marke von 1,7 Millionen unterschritt und bei 1.671.000 KRW schloss.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei-225-Index verzeichnete im Vergleich zum KOSPI einen geringeren Rückgang und fiel um lediglich 0,74 % auf einen Schlussstand von 65.528,04 Punkten; Kioxia verlor 6,24 %, behauptete knapp die Marke von 50.000 und schloss bei 50.930 JPY, während SoftBank um 5,33 % nachgab, die Marke von 5.000 unterschritt und bei 4.975 JPY schloss.
Hauptsächlich belastet durch die Konsolidierung auf hohem Niveau bei US-Tech-Aktien und die Divergenz im Halbleitersektor erlitten Schwergewichte wie Samsung Electronics starke Verkäufe, was den Verkaufsdruck am südkoreanischen Aktienmarkt deutlich verstärkte; japanische Aktien gerieten aufgrund von Rücksetzern bei Chip- und Schwergewichtswerten unter Druck und verharrten den gesamten Tag über auf niedrigerem Niveau in einer Seitwärtsspanne.
Zudem entwickelte sich die Anlegerstimmung für asiatische Risikoanlagen zurückhaltend, da der Markt in dieser Woche auf weitere geldpolitische Signale weltweiter Zentralbanken wartet und der KI-Riese Nvidia (NVDA) an diesem Mittwoch (26. August) nach Börsenschluss seine Quartalszahlen vorlegen wird.