Apple hat einem Medienbericht zufolge mindestens 60 Stellen im Umfeld seiner Datenbrille Vision Pro und weiterer Virtual-Reality-Projekte gestrichen. Betroffen seien Beschäftigte der Apple Vision Group sowie Mitarbeiter in angrenzenden VR-Bereichen, berichtete das Fachportal AppleInsider.
Die Stellenstreichungen folgen auf Berichte, wonach Apple seine Pläne für weitere Modelle der Vision Pro zurückgefahren hat. Das bisherige Headset konnte demnach kein breites Verbraucherinteresse wecken. Pläne für eine zweite Generation der Vision Pro sowie für ein günstigeres und leichteres Modell unter der Bezeichnung „Vision Air“ seien verworfen worden. Auch die Entwicklung eines preiswerteren Headsets sei vorerst ausgesetzt.
Stattdessen richtet Apple seine Entwicklungsarbeit verstärkt auf intelligente Brillen und Künstliche Intelligenz aus. Dazu zählt auch die Weiterentwicklung des Sprachassistenten Siri. Ein vollständiges Aus für die Vision-Pro-Reihe zeichnet sich bislang jedoch nicht ab. Apple arbeitet dem Bericht zufolge weiterhin am Betriebssystem visionOS und an künftigen Headset-Technologien. Der Personalabbau deutet allerdings darauf hin, dass der Konzern seine Strategie rund um räumliche Computeranwendungen neu ausrichtet.