Das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher dürfte im September etwas an Schwung verloren haben, da die Haushalte sowohl die aktuellen Bedingungen als auch den allgemeinen wirtschaftlichen Ausblick zunehmend pessimistischer einschätzen, wie vorläufige Daten der University of Michigan zeigen.
Der viel beachtete Consumer Sentiment Index dürfte sich von 51,7 im Vormonat auf 47,8 abgeschwächt haben, womit er die Erwartungen der Ökonomen (51,0) verfehlt und auf eine zusätzliche Schwäche des Verbrauchervertrauens hindeutet.
Darüber hinaus sank der Index für die aktuellen Bedingungen von 51,9 leicht auf 50,9, während der Erwartungsindex ebenfalls nachgab und von 51,5 auf 45,8 fiel, was ein trübes Szenario für die kommenden Monate unterstreicht.
Die Inflationserwartungen hingegen scheinen sich etwas neu entfacht zu haben: Der Ausblick für ein Jahr stieg auf 4,6% (von 4,0%), und die Fünfjahresprognose legte von 3,3% auf 3,4% zu.
Der US Dollar bleibt leicht angeboten, pendelt um die Region von 99,00 und gibt die nach den CPI-Daten einsetzende Aufwärtsbewegung, gemessen am US Dollar Index (DXY), vollständig wieder ab.