Die Commerzbank verweist darauf, dass der Kospi seit seinem Tief vom 30. Juli um 29,5 Prozent zugelegt hat. Rückenwind liefern starke Ergebnisse aus dem Technologiesektor und eine bessere Stimmung gegenüber Halbleiter- und Speicherchipherstellern. Gleichzeitig ist USD/KRW gegenüber seinem Juli-Hoch um fast 8,9 Prozent gefallen. Die Rückführung von Exporterlösen und ausländische Kapitalzuflüsse stärken den südkoreanischen Won. Trotz eines Anstiegs von USD/KRW um 0,3 Prozent auf 1.421 infolge eines festeren US-Dollars ist der Won in diesem Jahr die zweitstärkste asiatische Währung. Gegenüber dem Dollar liegt er 1,5 Prozent im Plus, während asiatische Währungen ohne Japan im Durchschnitt 2,1 Prozent verloren haben. Eine weitere Beruhigung der Schwankungen am Aktienmarkt könnte den Won kurzfristig zusätzlich stützen.
„Der südkoreanische Leitindex Kospi legte gestern um 3,6 Prozent zu, nachdem er bereits am Mittwoch um 3,7 Prozent gestiegen war. Seit seinem Tief vom 30. Juli hat sich der Index damit um 29,5 Prozent erholt. Angetrieben wurde die Erholung von starken Ergebnissen aus dem Technologiesektor, die die Stimmung gegenüber Halbleiterwerten verbesserten und südkoreanischen Chipherstellern Auftrieb gaben.“
„Die Kombination aus der aufgehellten Stimmung im Halbleitersektor und den nachlassenden Schwankungen des Kospi hat ausländische Investoren dazu bewegt, an den Markt zurückzukehren. Seit dem 30. Juli haben ausländische Anleger unter dem Strich südkoreanische Aktien im Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar gekauft. Eine weitere Beruhigung der Volatilität könnte zusätzliche Kapitalzuflüsse auslösen und dem Won kurzfristig Unterstützung bieten.“
„USD/KRW stieg gestern aufgrund eines stärkeren US-Dollars um 0,3 Prozent auf 1.421. Dennoch ist das Währungspaar gegenüber seinem Juli-Hoch von 1.559 um fast 8,9 Prozent gefallen, da die Rückführung von Exporterlösen und ausländische Portfoliozuflüsse den Won weiterhin stützen.“
„Seit Jahresbeginn hat der Won gegenüber dem US-Dollar um 1,5 Prozent zugelegt und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt der asiatischen Währungen ohne Japan, die 2,1 Prozent verloren haben.“