Der wöchentliche Asien-Devisenausblick von MUFG rückt nach dem schwachen chinesischen BIP im zweiten Quartal vor allem die Konjunkturdaten für Juli in den Mittelpunkt. Sie dürften für den Yuan und andere asiatische Währungen von entscheidender Bedeutung sein. Die Experten verweisen auf die anhaltende Schwäche der Anlageinvestitionen und die Probleme im Immobiliensektor. Entscheidend sei nun, ob sich die Binnennachfrage stabilisiert und ob die chinesische Notenbank PBoC eine weitere Aufwertung des Yuan zulässt. Zugleich habe die Zentralbank den USD/CNY-Kurs über ihren täglichen Referenzkurs zuletzt tendenziell nach unten gelenkt.
„In China richtet sich die Aufmerksamkeit nach dem schwachen BIP-Wachstum im zweiten Quartal vor allem auf die Konjunkturdaten für Juli.“
„Die Anlageinvestitionen dürften schwach bleiben und damit die anhaltenden Probleme im Immobiliensektor unterstreichen.“
„Die entscheidende Frage für die Devisenmärkte ist, ob die Binnennachfrage Anzeichen einer Stabilisierung zeigt und ob die PBoC bereit ist, eine weitere Aufwertung des Yuan zuzulassen.“
„Schwächer als erwartet ausfallende chinesische Konjunkturdaten könnten die Risikostimmung in der Region belasten und insbesondere jene regionalen Währungen unter Druck setzen, die eng mit den wirtschaftlichen Aussichten Chinas verknüpft sind.“
„Die PBoC hat den USD/CNY-Kurs über ihren täglichen Referenzkurs weitgehend nach unten gelenkt.“