US-Außenminister Marco Rubio sagte, es habe Fortschritte in den Gesprächen mit Iran und Oman darüber gegeben, mehr Schiffe durch die Straße von Hormus zu bringen, doch eine endgültige Einigung sei noch nicht erzielt worden, berichtete der Guardian am Dienstag.
"Es wurden in diesen Gesprächen Fortschritte erzielt, aber noch keine endgültige Einigung. Wir hoffen, dass das sehr bald geschehen wird," sagte Rubio.
Bereits am Dienstag erklärte US-Finanzminister Scott Bessent, Washington könne bis morgen eine Einigung mit Teheran erzielen, um die wichtige Wasserstraße wieder zu öffnen.
Das Außenministerium Katars erklärte, dass die Bemühungen zur Lösung des US-iranischen Konflikts „in sehr fortgeschrittenen Stadien“ seien, es jedoch keine direkten Gespräche zwischen den beiden Seiten gebe.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt West Texas Intermediate (WTI) mit 0,31 % im Tagesverlauf bei 74,60 USD.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.