Die wirtschaftliche Aktivität im US-Dienstleistungssektor verlor im Juni etwas an Schwung, wobei der ISM-EMI für den Dienstleistungssektor von 54,5 im Vormonat auf 54,0 zurückging und damit den Erwartungen der Analysten entsprach.
Weitere Umfrageergebnisse zeigten, dass der Preise-Index, ein wichtiger Indikator für die Inflation, von 71,3 auf 67,7 zurückging, während der Beschäftigungsindex von 47,9 auf 51,2 anstieg, was auf eine leichte Verbesserung der Arbeitsmarktbedingungen im Dienstleistungssektor hinweist. Schließlich schwächte sich der Index der Neuaufträge von 57,3 auf 55,1 ab.
Der Greenback startet die Woche in positiver Stimmung und bringt den US-Dollar-Index (DXY) zurück über die Hürde von 101,00.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) misst das Wirtschaftswachstum eines Landes. Es zeigt die Veränderung der Wirtschaftsleistung über einen bestimmten Zeitraum, in der Regel ein Quartal, an. Ein besonders nützlicher Vergleich ist der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Quartalen oder zum Vorjahresquartal, um Wachstumsentwicklungen nachvollziehbar darzustellen.
Ein höheres BIP-Ergebnis ist in der Regel positiv für die Währung eines Landes, da es eine wachsende Wirtschaft widerspiegelt, die mehr Waren und Dienstleistungen exportieren und höhere ausländische Investitionen anziehen kann. Wenn das BIP hingegen sinkt, wirkt sich das normalerweise negativ auf die Währung aus. Wirtschaftswachstum führt häufig zu höherem Konsum und steigender Inflation. Die Zentralbank des Landes muss dann die Zinssätze erhöhen, um die Inflation zu bekämpfen, was wiederum Kapitalzuflüsse anzieht und die Währung aufwerten kann.
Ein steigendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) führt oft zu höherer Inflation, da eine wachsende Wirtschaft zu mehr Konsumausgaben und Preissteigerungen führt. Infolgedessen müssen Zentralbanken die Zinsen anheben, um die Inflation zu kontrollieren. Höhere Zinsen sind tendenziell negativ für den Goldpreis, da sie die Opportunitätskosten für das Halten von Gold erhöhen und die Nachfrage nach dem Edelmetall verringern.