Der Nordea-Analyst Jan Størup Nielsen weist darauf hin, dass die Verbraucherpreise in Dänemark im Mai im Jahresvergleich um 1,9 Prozent gestiegen sind. Die Kerninflationsrate legte auf 2,1 Prozent zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Anfang 2024. Auf Monatssicht wurde die Inflation vor allem durch höhere Preise für Hotels und Reisen angetrieben, während Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke günstiger wurden. Trotz des Anstiegs liegt die Inflation in Dänemark weiterhin deutlich unter dem Niveau der Eurozone. Gründe dafür sind unter anderem niedrigere Stromabgaben und Unterschiede bei der Gewichtung im Preisindex.
„Im Mai stiegen die dänischen Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,9 Prozent. Die Kerninflation erhöhte sich auf 2,1 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Jahresbeginn. Dennoch liegt die Inflation in Dänemark weiterhin deutlich unter derjenigen in der Eurozone.“
„Gegenüber April stieg der dänische Verbraucherpreisindex insgesamt um 0,6 Prozent. Das war der stärkste Anstieg des Verbraucherpreisindex in einem Mai seit 2022.“
„Die jährliche Inflationsrate in Dänemark lag im Mai bei 1,9 Prozent, nach 1,4 Prozent im Vormonat. Das ist der höchste Wert seit Dezember vergangenen Jahres.“
„Aufgrund der Entscheidung der Regierung, die Stromabgaben zu Jahresbeginn auf den von der EU vorgegebenen Mindestsatz zu senken, verringerte der Strompreis die jährliche Inflationsrate um 0,58 Prozentpunkte.“
„Im Mai lag die Gesamtinflation in der Eurozone bei 3,2 Prozent. Damit liegt die Inflation im Euroraum weiterhin deutlich über dem Niveau Dänemarks.“