Der Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten (USTR), Jamieson Greer, erklärte laut Reuters am Freitag, dass das Management und die Kontrolle der wirtschaftlichen Beziehungen zu China der Schlüssel zur Erreichung der inländischen US-Ziele seien. Greer fügte hinzu, dass die Offenhaltung der Straße von Hormus für China von entscheidender Bedeutung sei.
China erfüllt seine Verpflichtungen beim Sojabohnenkauf.
Wir versuchen, Streitigkeiten über Seltene Erden zu bewältigen, anstatt sie zu verschärfen.
In den letzten Wochen sind bedeutende Lieferungen von chinesischem Yttrium in den USA eingetroffen.
China versteht, dass es einige US-Zölle auf chinesische Produkte geben wird.
Keine Zusage zu einem spezifischen Zollsatz auf chinesische Produkte möglich.
Wir wollen Prioritäten bei den Artikeln setzen, die wir von China kaufen und an China verkaufen.
Akquisitionen werden eine souveräne Entscheidung Chinas sein.
China könnte die US-Führungsrolle bei KI-Chips als Risiko für die lokale Fertigung ansehen.
Exportkontrollen für Chips wurden beim Treffen nicht besprochen.
US-Exportbeschränkungen für Chips waren kein zentrales Thema der Gespräche.
Chinesische Regeln zur Verlagerung von Lieferketten aus China sind eine erhebliche Sorge.
Die Taiwan-Frage wird wahrscheinlich keine Auswirkungen auf die Handelsgespräche haben.
Das Management und die Kontrolle der wirtschaftlichen Beziehungen zu China sind entscheidend für die Erreichung der inländischen US-Ziele.
Die Offenhaltung der Straße von Hormus ist für China von entscheidender Bedeutung.
Bezüglich der chinesischen Beteiligung am Iran ist unsere Ansicht, dass China sehr pragmatisch handelt.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert das Paar AUD/USD mit einem Tagesverlust von 0,12 % bei 0,7212.
Ein Handelskrieg ist im Allgemeinen ein wirtschaftlicher Konflikt zwischen zwei oder mehr Ländern, der durch extreme Protektionismusmaßnahmen einer Seite ausgelöst wird. Dies beinhaltet die Errichtung von Handelsbarrieren, wie beispielsweise Zölle, die wiederum Gegenmaßnahmen hervorrufen. Dies führt zu steigenden Importkosten und letztlich zu höheren Lebenshaltungskosten.
Der wirtschaftliche Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und China begann Anfang 2018, als Präsident Donald Trump Handelsbarrieren gegen China verhängte. Er begründete dies mit unfairen Handelspraktiken und dem Diebstahl geistigen Eigentums durch die asiatische Großmacht. China reagierte mit Vergeltungsmaßnahmen und führte Zölle auf zahlreiche US-Waren ein, darunter Autos und Sojabohnen. Die Spannungen eskalierten, bis die beiden Länder im Januar 2020 das „Phase-One-Handelsabkommen“ unterzeichneten. Dieses Abkommen verpflichtete China zu strukturellen Reformen und Änderungen seines wirtschaftlichen und handelspolitischen Regimes, um Stabilität und Vertrauen zwischen den beiden Nationen wiederherzustellen. Die Coronavirus-Pandemie rückte den Konflikt zunächst in den Hintergrund. Es sei jedoch erwähnt, dass Präsident Joe Biden, der nach Trump ins Amt kam, die Zölle beibehielt und sogar weitere Abgaben hinzufügte.
Die Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus als 47. Präsident der USA hat eine neue Welle von Spannungen zwischen den beiden Ländern ausgelöst. Während des Wahlkampfs 2024 hatte Trump versprochen, Zölle von 60 % auf chinesische Waren zu erheben, sobald er wieder im Amt sei – ein Versprechen, das er am 20. Januar 2025 umsetzte. Der Handelskrieg zwischen den USA und China wird somit dort fortgesetzt, wo er aufgehört hatte. Die gegenseitigen Strafmaßnahmen beeinflussen die globale Wirtschaftslage erheblich, stören die weltweiten Lieferketten, senken die Ausgaben – insbesondere Investitionen – und tragen direkt zur Inflation des Verbraucherpreisindex bei.