Der US-Präsident Donald Trump trifft sich mit seinem nationalen Sicherheitsteam, um die Möglichkeit einer Wiederaufnahme militärischer Maßnahmen gegen den Iran zu prüfen, da Teherans Antwort nicht den Forderungen Washingtons entsprach, sagten drei Beamte gegenüber Axios.
Laut Axios äußerten US-Beamte, dass Trump eine Einigung zur Beendigung des Konflikts wolle, aber die Antwort Irans die militärische Option wieder auf den Tisch gebracht habe.
Irans Medien berichteten, dass das Regime den US-Vorschlag ablehnte und sagte, dass dieser „die Kapitulation Irans gegenüber Trumps übermäßigen Forderungen“ bedeute.
Der Bericht enthüllte, dass das Weiße Haus verschiedene Optionen hat. Eine ist die Wiederaufnahme von Projekt Freiheit; die zweite ist die Wiederaufnahme „der Bombenkampagne und das Treffen der 25 % der Ziele, die das US-Militär identifiziert, aber noch nicht getroffen hat.“
Eine weitere Option, die von Israelis gewünscht wird, ist, dass Trump eine Spezialeinsatzkräfte-Operation anordnet, um Irans angereicherten Uranvorrat zu sichern. Allerdings sagten israelische Beamte, Trump zögere, da es sich um eine hochriskante Operation handelt.
WTI stieg um fast 1 USD von etwa 98,87 USD auf 99,83 USD, da eine Wiederaufnahme der Feindseligkeiten Druck auf die Ölpreise ausübt und die Inflation nach oben treibt.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.