Irans Baghaei: Reaktion auf US-Friedensvorschlag war nicht übertrieben

Quelle Fxstreet

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, sagte während der europäischen Handelssitzung am Montag, dass der Vorschlag an die Vereinigten Staaten (USA) nicht „übertrieben“ sei und Washington weiterhin „unvernünftige Forderungen“ stelle.

Baghaei aus dem Iran fügte hinzu, dass Teheran lediglich seine Rechte sichern wolle und den USA großzügige und verantwortungsbewusste Vorschläge unterbreitet habe.

Diese Kommentare von Irans Baghaei scheinen eine Antwort auf den Social-Media-Beitrag des US-Präsidenten Donald Trump auf Truth Social zu sein, der am Wochenende veröffentlicht wurde und in dem er die Reaktion der sogenannten Vertreter Irans als „völlig inakzeptabel“ bezeichnete

Nach Angaben der iranischen Staatsmedien betont der Gegenvorschlag Irans die Entschädigung der USA für Kriegsschäden, die Anerkennung der Autorität Teherans über die Straße von Hormus, einen wichtigen Durchgang für fast 20 % der weltweiten Energieversorgung, berichtete CNN. Der Vorschlag Irans fordert außerdem die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte und die Aufhebung der Sanktionen.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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