Der US-Dollar (USD) gibt zur Wochenbeginn während der europäischen Handelssitzung die Hälfte seiner frühen Gewinne ab, wobei der US Dollar Index (DXY) von einem Intraday-Hoch bei 98,15 auf nahe 98,00 fällt.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.13% | 0.24% | 0.27% | -0.06% | 0.09% | 0.33% | 0.20% | |
| EUR | -0.13% | 0.11% | 0.11% | -0.22% | -0.03% | 0.21% | 0.07% | |
| GBP | -0.24% | -0.11% | 0.00% | -0.32% | -0.14% | 0.10% | -0.05% | |
| JPY | -0.27% | -0.11% | 0.00% | -0.32% | -0.13% | 0.09% | -0.06% | |
| CAD | 0.06% | 0.22% | 0.32% | 0.32% | 0.19% | 0.37% | 0.26% | |
| AUD | -0.09% | 0.03% | 0.14% | 0.13% | -0.19% | 0.22% | 0.09% | |
| NZD | -0.33% | -0.21% | -0.10% | -0.09% | -0.37% | -0.22% | -0.12% | |
| CHF | -0.20% | -0.07% | 0.05% | 0.06% | -0.26% | -0.09% | 0.12% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.
Der Greenback startete die Woche positiv, da eine starke Erholung des Ölpreises nach der Ablehnung der Gegenforderungen Irans gegen Washingtons Friedensvorschlag durch US-Präsident Donald Trump die Attraktivität des US-Dollars verbesserte.
In den letzten Monaten hat sich der US-Dollar stark entwickelt, da der Ölpreis aufgrund der Schließung der Straße von Hormus stark anstieg, was zu einem deutlichen Anstieg der globalen Inflationserwartungen führte und die Erwartungen an Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr abschwächte.
Am Wochenende schrieb US-Präsident Trump auf Truth Social: „Ich habe gerade die Antwort von Irans sogenannten ‚Vertretern‘ gelesen. Sie gefällt mir nicht – VÖLLIG INAKZEPTABEL!“
Ein Bericht von CNN zeigte, dass Iran die Anerkennung seiner Souveränität über die blockierte Straße von Hormus und Entschädigungen für Kriegsschäden fordert.
Nachlassende Hoffnungen auf eine dauerhafte US-Iran-Lösung haben ebenfalls die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen erhöht.
Unterdessen warten die Anleger auf die Daten zum US-Verbraucherpreisindex (VPI) für April, die am Dienstag veröffentlicht werden. Es wird erwartet, dass die Inflationsdaten einen erheblichen Einfluss auf die geldpolitischen Erwartungen der Fed haben. Der VPI-Bericht soll zeigen, dass die Gesamtinflation von 3,3% im März auf 3,4% gestiegen ist.
Inflationäre oder deflationäre Tendenzen werden erfasst, indem regelmäßig die Preise eines repräsentativen Warenkorbs aus Gütern und Dienstleistungen zusammengezählt und als Verbraucherpreisindex (VPI) dargestellt werden. Diese VPI-Daten werden monatlich erhoben und vom US-Arbeitsministerium veröffentlicht. Der Jahresvergleich (Year-over-Year, YoY) stellt die Preise im aktuellen Referenzmonat denen desselben Monats des Vorjahres gegenüber. Der VPI gilt als wichtiger Indikator zur Messung der Inflation und der Entwicklung der Kaufkraft. In der Regel wird ein hoher Wert als positiv (bullish) für den US-Dollar (USD) bewertet, während ein niedriger Wert als negativ (bärisch) gilt.
Mehr lesenNächste Veröffentlichung: Di Mai 12, 2026 12:30
Häufigkeit: Monatlich
Prognose: 3.4%
Vorher: 3.3%
Quelle: US Bureau of Labor Statistics
Die US-Notenbank (Fed) verfolgt ein doppeltes Mandat: die Sicherstellung von Preisstabilität und maximaler Beschäftigung. Gemäß diesem Auftrag sollte die Inflation bei etwa 2 % im Jahresvergleich liegen. Doch genau dieser Aspekt stellt seit der Pandemie – die die Weltwirtschaft nachhaltig beeinflusst – die größte Herausforderung für die Zentralbank dar. Der Preisdruck bleibt hoch, da anhaltende Lieferkettenprobleme und Engpässe die Teuerung weiter anheizen. Gleichzeitig verharrt der Verbraucherpreisindex (CPI) auf einem Mehrjahreshoch. Die Fed hat bereits erste Maßnahmen ergriffen, um die Inflation einzudämmen, und wird ihre restriktive Geldpolitik voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft beibehalten.