US-Dollar-Index (DXY) nähert sich Mitte 99,00er-Marke angesichts schwindender Hoffnungen auf Deeskalation im Iran

Quelle Fxstreet
  • Der DXY zieht einige Dip-Käufer an angesichts anhaltender geopolitischer Risiken durch Spannungen im Nahen Osten.
  • Der Iran bestreitet, Gespräche mit den USA zur Beendigung des Krieges geführt zu haben, und widerspricht damit Trumps Äußerungen über Nacht.
  • Inflationsängste befeuern hawkische Fed-Erwartungen, treiben die US-Anleiherenditen nach oben und stützen den USD.

Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, gewinnt nach dem Rückgang am Vortag auf ein fast zweiwöchiges Tief wieder an Boden und klettert während der asiatischen Sitzung am Dienstag in den Bereich von 99,35. Zudem scheint der fundamentale Hintergrund zugunsten der US-Dollar-Bullen geneigt zu sein.

Präsident Donald Trump sagte am Montag, dass die USA produktive Gespräche mit dem Iran geführt hätten und bald eine Einigung erzielt werden könnte. Der Optimismus verfliegt jedoch recht schnell, nachdem der Iran bestritten hat, Gespräche mit den USA zur Beendigung des Krieges im Golf geführt zu haben. Hinzu kommen Berichte über Angriffe auf die Gasinfrastruktur Irans, die das Risiko einer weiteren Eskalation der Spannungen im Nahen Osten erhöhen, was eine neue Welle des globalen Risikoaversionstrades auslöst und den Status des USD als globale Reservewährung begünstigt.

Nach Angaben der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Fars wurden ein Büro eines Gasunternehmens und eine Druckreduzierstation in der zentraliranischen Stadt Isfahan getroffen. Zudem soll ein Geschoss eine Gasleitung getroffen haben, die ein Kraftwerk in Khorramshahr versorgt. Darüber hinaus führt eine schwere Störung des Energiehandels durch die faktische Schließung der Straße von Hormus dazu, dass die Rohölpreise neue Gebote erhalten. Dies belebt die Inflationsängste und hawkische Erwartungen an die Federal Reserve (Fed), was den USD stützt.

Tatsächlich zeigt das FedWatch Tool der CME Group eine minimale bis keine Chance auf eine Zinssenkung bis Ende dieses Jahres an. Dieser Ausblick führt wiederum zu einem moderaten Anstieg der Renditen der US-Staatsanleihen und erweist sich als weiterer unterstützender Faktor für den Greenback. Die genannten unterstützenden Faktoren bestätigen den kurzfristig positiven Ausblick für den Dollar und untermauern die Argumentation für eine weitere intraday Aufwertung des DXY. Händler warten nun auf die Veröffentlichung der globalen Flash-EMIs, um neuen Schwung zu erhalten.

US-Dollar - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Australischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.22% 0.26% 0.13% 0.17% 0.55% 0.34% 0.22%
EUR -0.22% 0.01% -0.11% -0.05% 0.32% 0.12% -0.00%
GBP -0.26% -0.01% -0.09% -0.07% 0.31% 0.10% -0.02%
JPY -0.13% 0.11% 0.09% 0.06% 0.44% 0.22% 0.12%
CAD -0.17% 0.05% 0.07% -0.06% 0.37% 0.16% 0.05%
AUD -0.55% -0.32% -0.31% -0.44% -0.37% -0.21% -0.35%
NZD -0.34% -0.12% -0.10% -0.22% -0.16% 0.21% -0.12%
CHF -0.22% 0.00% 0.02% -0.12% -0.05% 0.35% 0.12%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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