Gold über 5.035 Dollar: China kauft weiter – US-Politik attackiert Fed-Unabhängigkeit
- Goldpreis Prognose: 75 Prozent Rally! Droht jetzt der Absturz?
- Gold bleibt positiv gestimmt angesichts eines schwächeren USD und der Nachfrage nach sicheren Häfen vor den US-Iran-Gesprächen
- Gold konsolidiert unter 5.200 $ während die Fed-Aussichten geopolitische Risiken ausgleichen
- Iran eskaliert – Ölpreis und Gold explodieren zum Wochenstart!
- Gold zieht sich aus dem Bereich von 5.400 $ zurück; dennoch um über 1 % im Plus angesichts der Spannungen im Nahen Osten
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD bleibt aufgrund verbesserter Marktsentiment unter 30,00 $

Die Kaufwelle: Gold klettert im frühen asiatischen Handel auf 5.035 Dollar, getrieben von anhaltender Zentralbank-Nachfrage.
Der China-Faktor: Die People's Bank of China (PBoC) hat ihre Goldreserven im 15. Monat in Folge aufgestockt (jetzt 74,19 Mio. Unzen).
Der Dollar-Schock: US-Finanzminister Bessent droht Fed-Kandidat Warsh indirekt mit Ermittlungen, falls dieser die Zinsen nicht senkt – der Dollar gibt nach.
Der Goldpreis (XAU/USD) startet mit Rückenwind in die neue Woche. Im frühen asiatischen Handel am Montag kletterte das Edelmetall auf rund 5.035 US-Dollar. Händler identifizieren zwei massive Treiber: die unersättliche Nachfrage aus dem Reich der Mitte und eine beispiellose Politisierung der US-Geldpolitik.
PBoC im Goldrausch: 15 Monate in Folge
Das stärkste Signal für den langfristigen Aufwärtstrend kommt aus China. Die Zentralbank (People's Bank of China) hat auch im Januar ihre Goldreserven weiter ausgebaut – und das nun schon im 15. Monat in Folge. Die Bestände stiegen von 74,15 Millionen auf 74,19 Millionen Feinunzen. Dass der weltweit größte Goldkonsument seine Bestände strategisch umschichtet und sich unabhängiger vom Dollar macht, gilt an den Märkten als "harter Boden" für den Goldpreis.
Angriff auf die Fed: Bessents Drohung
Für Nervosität an den Devisenmärkten sorgt indes eine Eskalation in Washington. US-Finanzminister Scott Bessent lehnte es am Donnerstag ab, eine strafrechtliche Untersuchung gegen Kevin Warsh (Trumps Kandidaten für den Fed-Vorsitz) auszuschließen, sollte dieser sich weigern, die Zinsen zu senken.
Diese kaum verhüllte Drohung wird als direkter Angriff auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve gewertet. Die Sorge, dass die Geldpolitik zum Spielball politischer Interessen wird, schwächt den "Greenback" und treibt Anleger in den sicheren Hafen Gold.
Geopolitik: "Ein Schritt vorwärts"
Gleichzeitig bleibt die Lage im Nahen Osten im Fokus. Irans Präsident Masoud Pezeshkian bezeichnete die Atomgespräche vom Freitag als "einen Schritt vorwärts", warnte jedoch vor Einschüchterungsversuchen. US-Präsident Trump kündigte für Anfang dieser Woche ein weiteres Treffen an, verknüpft mit der Warnung: "Wenn sie keinen Deal machen, sind die Konsequenzen sehr steil." Händler beobachten diese Entwicklung mit Argusaugen: Sollte es zu einer diplomatischen Einigung kommen, könnte dies kurzfristig Druck auf den Goldpreis ausüben. Bis dahin bleibt die geopolitische Risikoprämie jedoch eingepreist.
Ausblick: Der Markt wartet nun gespannt auf den (verzögerten) US-Arbeitsmarktbericht für Januar, der am Mittwoch veröffentlicht wird und neue Hinweise auf die Zinspolitik liefern dürfte.
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