NZD/USD hat seine jüngsten Gewinne vom Vortag reduziert und notiert während der asiatischen Sitzung am Dienstag um 0,5830. Das Paar wertet ab, da der US-Dollar (USD) aufgrund der gestiegenen Risikoaversion zulegt, nachdem das israelische Militär mitgeteilt hatte, eine neue Angriffswelle auf Teheran gestartet zu haben.
Israel startete jedoch seinen jüngsten Angriff auf den Iran, obwohl US-Präsident Donald Trump nach produktiven Gesprächen mit Teheran eine Pause bei Angriffen auf Energieinfrastruktur signalisiert hatte. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) erklärten, dass die Operationen gemäß den Regierungsanweisungen bis auf Weiteres fortgesetzt würden.
Darüber hinaus bestritt Irans Außenminister Abbas Araghchi jeglichen Dialog mit Washington. Der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad Bagher Ghalibaf, erklärte am Montag ebenfalls, dass keine Verhandlungen mit den USA stattgefunden hätten. Unterdessen sagte der hochrangige Militärberater Mohsen Rezaei, der Konflikt werde so lange andauern, bis der Iran eine vollständige Entschädigung für die entstandenen Schäden erhalte.
Reuters berichtete, dass Mary Daly, Präsidentin der Fed von San Francisco, sagte, dass die Zinsprognose unsicher bleibe, sofern sich der Iran-Konflikt nicht schnell entspannt und die Fed einen vorübergehenden Ölpreisanstieg nicht ignorieren könne.
Die Gouverneurin der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), Anna Breman, stellte fest, dass die Inflation kurzfristig aufgrund von Energieschocks steigen könnte. Während die Zentralbank vorübergehende Preisspitzen möglicherweise außer Acht lässt, signalisierte sie, dass Zinserhöhungen erforderlich sein könnten, falls der Inflationsdruck anhaltend wird.
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.