Öl, Dollar, Zinsen: Märkte im Krisenmodus wegen Nahost-Eskalation

Quelle Fxstreet

Das globale Devisenstrategie-Team der Scotiabank berichtet von einer breiten Stärke des US-Dollars, während sich die Entwicklung der G10-Währungen wieder an den Mustern aus der Anfangsphase des Konflikts zwischen den USA und dem Iran orientiert. Zugleich verweisen die Experten auf eine fragile Risikostimmung, da die Märkte die Risiken eines langwierigen Konflikts, die geldpolitischen Perspektiven sowie starke Schwankungen bei den Renditen neu bewerten. Während sich die Ölpreise unterschiedlich entwickeln, zeigen Kupfer und Gold nach den jüngsten Ausschlägen Anzeichen einer technischen Stabilisierung.

Dollar legt zu, da Konfliktrisiken neu bewertet werden

„Der US-Dollar beendet die Woche mit breiter Stärke, da die G10-Währungen zu einer relativen Performance-Verteilung zurückkehren, die den frühen Phasen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran ähnelt.“

„Die Angriffe dieser Woche auf bedeutende iranische Gasfelder und zentrale LNG-Exportanlagen in Katar haben dazu geführt, dass sich Märkte und Entscheidungsträger mit der wachsenden Wahrscheinlichkeit eines länger andauernden Konflikts und einer noch langwierigeren Reparatur der weiterhin entstehenden Schäden auseinandersetzen müssen.“

„Die Renditen sind in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen, mit außergewöhnlich heftigen Bewegungen im Vereinigten Königreich, da die Märkte auf die vorsichtige Haltung der US-Notenbank, eine zunehmend relativierte Lockerungsneigung, eine klar restriktive Ausrichtung der Europäischen Zentralbank sowie eine überraschend aggressive Kehrtwende der Bank of England reagierten.“

„Für die US-Notenbank bedeutet dies einen Rückgang der Erwartungen an geldpolitische Lockerungen, da Fed-Funds-Futures inzwischen bis September 2027 nur noch sehr geringe Änderungen der Geldpolitik in beide Richtungen einpreisen.“

„Mit Blick auf die Märkte zeigt sich eine gewisse Divergenz bei den Ölpreisen: Die US-Sorte WTI stabilisiert sich im Bereich der mittleren 90 US-Dollar je Barrel, während die globale Referenzsorte Brent infolge der jüngsten Eskalation der Spannungen erneut zulegt und sich der Marke von 100 US-Dollar je Barrel nähert.“

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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