Der OCBC-Ökonom Sim Moh Siong verweist darauf, dass die Ölpreise nach iranischen Angriffen kurzzeitig in Richtung 120 US-Dollar je Barrel gestiegen sind, bevor sie wieder nachgaben. Hintergrund waren Signale aus den USA zur Sicherung der Versorgung sowie Hinweise aus Israel auf eine schnellere Deeskalation. Die Bank hat ihren Ausblick für Brent-Öl angehoben und erwartet nun, dass die Preise bis zur Jahresmitte nahe 100 US-Dollar je Barrel bleiben, bevor sie bis Anfang 2027 schrittweise auf etwa 70 US-Dollar je Barrel sinken. Anhaltende Störungen im Schiffsverkehr bergen dabei Aufwärtsrisiken für das Angebot.
"Die Rohölpreise sprangen nach einer Serie iranischer Angriffe auf Energieinfrastruktur in der Region kurzzeitig in Richtung 120 US-Dollar je Barrel."
"Wir haben unseren Brent-Ausblick angehoben und erwarten, dass die Preise bis zur Jahresmitte bei etwa 100 US-Dollar je Barrel verharren, bevor sie bis Anfang 2027 schrittweise auf rund 70 US-Dollar je Barrel nachgeben."
"Anhaltende Lähmungen im Schiffsverkehr zwingen Produzenten am Golf zu Förderkürzungen und erhöhen das Risiko, dass sich vorübergehende Störungen zu dauerhaften Angebotsausfällen entwickeln."
"Selbst mit Gegenmaßnahmen reichen bis zu 10 Millionen Barrel pro Tag an verfügbaren Ausgleichsmengen nicht aus, um eine anhaltende Schließung der Straße vollständig zu kompensieren."