Der Bergbaukonzern BHP hat im zweiten Quartal seine Eisenerzförderung gesteigert. Die Gesamtproduktion erreichte 69,70 Millionen Tonnen und lag damit über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Zuwächse wurden insbesondere im Geschäftsbereich Western Australia Iron Ore (WAIO) erzielt, dessen Quartalsförderung auf 67,77 Millionen Tonnen zunahm.
Auf einer 100-Prozent-Basis erhöhte sich die WAIO-Gesamtproduktion im zweiten Quartal auf 76,33 Millionen Tonnen. BHP weist darauf hin, dass die Produktionszahlen für Eisenerz auf Basis nasser Tonnen ermittelt werden.
Für das Geschäftsjahr 2026 hält der Konzern an seiner bisherigen Förderprognose fest. Demnach wird weiterhin mit einer gesamten Eisenerzproduktion zwischen 258 Millionen Tonnen und 269 Millionen Tonnen gerechnet. Auch die Produktionsziele für WAIO bleiben unverändert und liegen bei 251 Millionen Tonnen bis 262 Millionen Tonnen beziehungsweise bei 284 Millionen Tonnen bis 296 Millionen Tonnen auf 100-Prozent-Basis.
Im Kupfergeschäft meldete BHP für das erste Halbjahr 2025 eine Produktion von 984.000 Tonnen. Für das kommende Geschäftsjahr wurde der Ausblick angehoben. Die Kupferförderung soll 2026 nun zwischen 1,9 Millionen Tonnen und 2,0 Millionen Tonnen liegen und damit über der zuvor erwarteten Untergrenze.