TradingKey – US-Börsenaufsicht SEC genehmigt Krypto-Regulierungsvorschlag, Bitcoin steigt und testet 65.000 US-Dollar
Am 19. August stieg der Kurs von Bitcoin (BTC) leicht an und schwankte oberhalb von 64.000 US-Dollar. Gestern erholte sich die Stimmung für Bitcoin und den breiteren Kryptomarkt getrieben von positiven politischen Nachrichten; dabei stieg der Kurs rasch an und näherte sich der wichtigen psychologischen Marke von 65.000 US-Dollar, blieb jedoch durch den Widerstand bei 67.000 US-Dollar begrenzt.
Bitcoin-Kurschart, Quelle: TradingView
Am 18. August verabschiedete die US-Börsenaufsicht SEC offiziell einen neuen Regulierungsvorschlag namens „Crypto Asset Regulations“. Dieser speziell auf die Kryptobranche zugeschnittene Regulierungsrahmen wird vom Markt als wichtiger Wendepunkt im US-Regulierungssystem gesehen, da er den Wechsel von der bisherigen „Regulierung durch Durchsetzung“ hin zu klaren Leitlinien für die rechtliche Compliance markiert.
Das größte Highlight der „Crypto Asset Regulations“ sind die Ausnahmeregelungen und neuen Wege der Kapitalbeschaffung, die die Hürden für Krypto-Startups deutlich senken, in den USA legal Kapital aufzunehmen und Vermögenswerte auszugeben. Der Entwurf führt zwei wesentliche Ausnahmemechanismen von der Registrierungspflicht für Wertpapiere ein: Konformen Projekten wird eine einmalige Befreiung für die Kapitalbeschaffung von bis zu 5 Millionen US-Dollar innerhalb von 4 Jahren gewährt, während Großprojekten eine Emissionsbefreiung von bis zu 75 Millionen US-Dollar alle 12 Monate eingeräumt wird.
Als Reaktion darauf erklärte der SEC-Vorsitzende Paul Atkins, dass die neuen Vorschriften ein prinzipienbasiertes Offenlegungssystem schaffen und gleichzeitig doppelte sowie sich überschneidende Beschränkungen der Wertpapierregulierung auf Bundesstaatenebene reduzieren, um Krypto-Unternehmen dazu zu bewegen, innovative Geschäfte zurück in die USA zu holen. Die Erholung des Bitcoin-Kurses fiel jedoch sehr verhalten aus, da der Markt weiterhin auf einen stärkeren Katalysator wartet – den „Clarity Act“.