Der Pi Network (PI)-Preis notiert am Dienstag im Minus und setzt den Rückgang von 2 % vom Montag fort. Die monatliche Freigabe von etwa 170 Millionen PI-Token im Mai sorgt für Bedenken hinsichtlich eines zusätzlichen Angebots, da das zunehmende bärische Momentum nach einer gescheiterten Erholung am Sonntag ein tieferes Tief droht.
Monatliche Token-Freigaben im Pi-Ökosystem erhöhen das verfügbare Know Your Customer (KYC)-verifizierte Angebot am Markt. PiScan-Daten zeigen, dass im Juni 169,80 Millionen PI-Token zur Freigabe anstehen, was den Verkaufsdruck an zentralisierten Börsen (CEXs) erhöhen könnte, da die Anlegernachfrage angesichts des anhaltenden Rückgangs gering zu sein scheint.

Pi Network notiert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung am Dienstag unter 0,1450 USD und behält eine kurzfristig bärische Tendenz bei. Der PI-Token setzt eine bärische Umkehr nach einer milden Erholung von 3 % am Sonntag fort, die nun das Tief vom Donnerstag bei 0,1412 USD bedroht.
PI liegt zudem unter dem 50-Perioden Exponential Moving Average (EMA) auf der 4-Stunden-Chart bei 0,1467 USD, dem 100-Perioden EMA bei 0,1507 USD und dem 200-Perioden EMA bei 0,1578 USD, was darauf hindeutet, dass Aufwärtsbewegungen wahrscheinlich begrenzt bleiben. Gleichzeitig spiegeln die Momentum-Indikatoren den bärischen Ton wider, da der Relative Strength Index (RSI) auf derselben Chart bei 39 liegt und eine gedämpfte Nachfrage signalisiert, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht in den negativen Bereich unter seine Signallinie driftet.
Nach unten hin könnte ein Rutsch unter 0,1412 USD den S2 Pivot Point bei 0,1357 USD testen, gefolgt vom Allzeittief bei 0,1310 USD.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand beim Tief vom 18. Mai bei 0,1463 USD in der Nähe des 50-Perioden EMA bei 0,1467 USD gesehen, mit weiteren Hürden am 100-Perioden EMA bei 0,1507 USD, dessen Durchbruch erforderlich wäre, um den breiteren Abwärtsdruck zu mildern.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Token-Listings beeinflussen maßgeblich sowohl die Nachfrage als auch die Akzeptanz durch Marktteilnehmer. Eine Notierung an Krypto-Börsen verbessert die Liquidität eines Vermögenswerts und bringt neue Teilnehmer in das Netzwerk ein, was sich häufig positiv auf den Wert und die Marktstellung des digitalen Assets auswirkt.
Ein Hack im Krypto-Sektor bezeichnet den Diebstahl von großen Mengen an Vermögenswerten von einer Plattform, oft durch Schwachstellen in der Sicherheit. Angreifer transferieren die gestohlenen Tokens auf andere Plattformen, um sie zu verkaufen oder gegen andere Kryptowährungen oder Stablecoins zu tauschen. Solche Ereignisse lösen häufig Panikverkäufe der betroffenen Vermögenswerte aus.
Makroökonomische Ereignisse, insbesondere geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank, haben einen maßgeblichen Einfluss auf Krypto-Assets, hauptsächlich durch ihre Wirkung auf den US-Dollar. Eine Zinserhöhung wirkt in der Regel preisdämpfend auf Bitcoin und Altcoins, während ein fallender Zinssatz eine gegenteilige Wirkung entfalten kann. Ein schwächerer US-Dollar-Index begünstigt risikoreichere Anlagen und erhöht die Liquidität im Markt, was wiederum die Preise von Kryptowährungen antreibt.
Halvings werden oft als positive Marktindikatoren betrachtet, da sie die Blockbelohnungen für Miner reduzieren und somit das Angebot des Vermögenswerts verknappen. Bei gleichbleibender Nachfrage führt diese Angebotsverknappung in der Regel zu einem Preisanstieg des Vermögenswerts.