Der iranische Außenminister Abbas Araghchi sagte, dass Gespräche und Nachrichtenaustausch mit den Vereinigten Staaten (USA) andauerten, betonte jedoch, dass keine Bewertung der Verhandlungen vorgenommen werden könne, bis ein klares Ergebnis erzielt werde, berichtete Reuters am Sonntag.
Separat erklärte der Sprecher des parlamentarischen Ausschusses für nationale Sicherheit Irans, Ebrahim Rezaei, dass das Land keine nuklearen Verpflichtungen gegenüber Washington eingegangen sei. Rezaei warnte, dass die USA sich zwischen iranischen Diplomaten oder iranischen Raketen entscheiden müssten, so staatliche Medienberichte.
Der Sprecher des iranischen Parlaments und oberste Verhandlungsführer, Mohammad Bagher Ghalibaf, stellte fest, dass Teheran kein Abkommen mit Washington akzeptieren werde, es sei denn, es werde sichergestellt, „dass die Rechte des iranischen Volkes gesichert sind“.
Während die diplomatischen Gespräche andauerten, weitete Israel seinen Bodenangriff im Libanon aus und zerstörte damit einen brüchigen Waffenstillstand mit seinem nördlichen Nachbarn
Brent-Rohöl, das in der Nordsee gefördert wird, ist eine weitere bedeutende Sorte und dient als globaler Referenzpreis für zwei Drittel der weltweiten Ölproduktion. Wegen seiner leichten Qualität und geringen Schwefelgehalts ist es besonders leicht zu verarbeiten.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die wichtigsten Faktoren für den Brent-Rohölpreis. Weltwirtschaftswachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während schwaches Wachstum sie dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot stören und die Preise beeinflussen. Entscheidungen der OPEC und der US-Dollar-Wert, in dem Öl gehandelt wird, sind ebenfalls wesentliche Einflussfaktoren.
Auch für Brent-Öl sind die wöchentlichen API- und EIA-Berichte von Bedeutung. Sinkende Bestände deuten auf eine erhöhte Nachfrage hin und stützen den Preis, während höhere Bestände den Preis belasten. Die EIA-Daten sind als genauer bekannt, da sie von einer staatlichen Behörde stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für Brent Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.