Gold (XAU/USD) erholt sich schnell aus der Nähe der mittleren 4.600 USD, oder einem Vier-Tage-Tief, das während der asiatischen Sitzung am Freitag erreicht wurde, obwohl es an Anschlusskäufen mangelt. Eine Wende in der Risikostimmung – wie durch ein Meer von Rot an den globalen Aktienmärkten dargestellt – treibt den Fluss zu traditionellen sicheren Anlagen und wirkt als Rückenwind für den Rohstoff. Darüber hinaus erweisen sich Wetten auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) im Jahr 2026, gestützt durch Anzeichen von Schwäche auf dem US-Arbeitsmarkt, als ein weiterer Faktor, der das zinslose gelbe Metall unterstützt.
In der Zwischenzeit erklärte das Weiße Haus, dass Diplomatie die erste Wahl von US-Präsident Donald Trump im Umgang mit dem Iran sei, warnte jedoch, dass er militärische Optionen zur Verfügung habe. Dies hält geopolitische Risiken im Spiel und stützt weiter das sichere Gold. Dennoch helfen die Erwartungen, dass der kommende Fed-Vorsitzende Kevin Warsh weniger dovish sein wird, dem US-Dollar (USD), seine jüngsten Erholungsgewinne von einem Vier-Jahres-Tief zu bewahren und den Aufwärtstrend des Edelmetalls zu begrenzen. Daher ist es ratsam, auf starke Anschlusskäufe zu warten, bevor frische bullische Wetten auf das XAU/USD-Paar platziert werden.
Das nächtliche Scheitern, über das Momentum hinaus über den 50-perioden einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart aufzubauen, begünstigt bärische Händler. Der anschließende Rückgang findet jedoch eine angemessene Unterstützung in der Nähe des 200-perioden SMA, was Vorsicht gebietet. In der Zwischenzeit bleibt der 50-perioden SMA über dem 200-perioden SMA, der weiterhin steigt, was einen gemischten Hintergrund skizziert und eine konsolidierende Neigung innerhalb des breiteren Aufwärtstrends beibehält.
Die MACD-Linie hält sich unterhalb der Signallinie nahe dem Nullniveau. Ihr negatives, aber sich verengendes Histogramm deutet auf nachlassendes bärisches Momentum hin, während der Relative Strength Index (RSI) 45 (neutral) anzeigt. Die kurzfristige Dynamik würde sich verbessern, wenn der Schlusskurs über dem 50-perioden SMA bei 5.026,76 liegt, wobei dieses Niveau als anfänglicher Widerstand fungiert, während ein Scheitern, sich zu stabilisieren, das Risiko birgt, in Richtung des 200-perioden SMA bei 4.691,87 zu driften, der als dynamische Unterstützung dient.
Eine MACD-Bewegung zurück über die Signallinie und in den positiven Bereich, zusammen mit einem RSI-Durchbruch über 50, würde die Erholung stärken; andernfalls bleibt das Momentum begrenzt, und der Preis könnte weiterhin zwischen diesen Durchschnitten konsolidieren.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Gold hat in der Geschichte der Menschheit stets eine zentrale Rolle gespielt – als universelles Tauschmittel und sicherer Wertspeicher. Heute wird das Edelmetall vor allem als „sicherer Hafen“ in Krisenzeiten geschätzt. Gold dient nicht nur als Schmuck oder Anlageobjekt, sondern wird auch als Absicherung gegen Inflation und Währungsabwertungen betrachtet. Sein Wert ist unabhängig von staatlichen Institutionen oder einzelnen Währungen, was es in unsicheren Zeiten besonders attraktiv macht.
Zentralbanken zählen zu den größten Goldkäufern weltweit. Um ihre Währungen in Krisenzeiten zu stützen, kaufen sie Gold, um die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen in ihre Währungen zu stärken. 2022 kauften Zentralbanken laut World Gold Council 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar – ein Rekordwert. Besonders schnell wachsende Schwellenländer wie China, Indien und die Türkei erhöhen ihre Goldreserven in hohem Tempo.
Gold steht traditionell in einer inversen Beziehung zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen – beide gelten als bedeutende Reservewährungen und sichere Häfen für Anleger. Wenn der Dollar abwertet, steigt der Goldpreis häufig, was Investoren und Zentralbanken in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit dazu veranlasst, ihre Portfolios zu diversifizieren. Ebenso ist Gold gegenläufig zu risikobehafteten Vermögenswerten. Während ein Aufschwung an den Aktienmärkten den Goldpreis oft drückt, profitieren Goldinvestoren in Zeiten von Börsenturbulenzen.
Der Goldpreis unterliegt einer Vielzahl von Einflussfaktoren. Geopolitische Spannungen oder die Sorge vor einer tiefen Rezession können den Preis des Edelmetalls schnell in die Höhe treiben, da Gold als sicherer Hafen gilt. Ohne eigene Rendite steigt der Wert des Metalls häufig in Phasen niedriger Zinsen, während hohe Zinskosten den Preis drücken. Die Entwicklung des Goldpreises ist jedoch stark vom US-Dollar abhängig, da das Edelmetall in Dollar (XAU/USD) gehandelt wird. Ein starker Dollar übt in der Regel Druck auf den Goldpreis aus, während ein schwächerer Dollar zu einer Verteuerung führen kann.